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Lesedauer: 7 min

Keywords? – Das ABC des Search Engine Advertising (SEA) Part II

TRESCON erklärt im zweiten Teil weitere wichtige Fachbegriffe aus der Welt des Search Engine Advertising (SEA).

Im ersten Blogbeitrag sind wir gezielt auf die Search Engine Advertising-Begriffe von A bis I eingegangen, somit lag der Fokus auf Begriffen rund um Conversion und Kennzahlen. Für Lesende, die hier erst eingestiegen sind und den ersten Beitrag noch nicht gelesen haben, möchten wir nochmal kurz erklären, was Search Engine Advertising (SEA) ist und wie man dies im Recruiting einsetzt.

Search Engine Advertising (SEA) ist ein Teil des Suchmaschinenmarketings und wird in Form von zum Beispiel Text- oder Displayanzeigen umgesetzt, diese beiden Varianten sind im Recruiting die am häufigsten genutzten. Des Weiteren gibt es noch weitere Anzeigenformen wie Video- oder Shoppinganzeigen. Die Textanzeigen werden im Randbereich der Suchergebnisseiten oberhalb und unterhalb der restlichen Suchergebnisse angezeigt. 50 % aller Jobsuchen starten bereits auf Google und nicht mehr auf einer klassischen Jobplattform, somit kann hier der aktive Bewerbermarkt optimal erreicht werden.

Gerade im Recruiting sind Social Media-Kampagnen eine optimale Ergänzung zur klassischen Personalsuche. Social Media-Kampagnen können in unterschiedlichen sozialen oder Business-Netzwerken ausgeliefert werden, wie zum Beispiel Facebook, Instagram, XING oder LinkedIn. Auf diesen Plattformen werden die passiv Jobsuchenden erreicht – diese Personengruppe sucht nicht aktiv nach einem Job und bekommt aufgrund der Zielgruppeneinstellungen passende Jobangebote im Netzwerk angezeigt.

Aber nun zurück zum Hauptthema – unser ABC der Search Engine Advertising Welt Teil 2 – beginnen wir mit einem sehr wichtigen Begriff:
 

Keywords

Keywords sind sowohl die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch die Grundlage von Search Engine Advertising (SEA) Anzeigen und definieren den Erfolg von SEO und SEA. Keywords bezeichnen Phrasen oder einzelne Begriffe, nach denen User in der Suchmaschine suchen. Die verwendeten Keywords sollten sich im Inhalt der Website widerspiegeln, ansonsten wird man in beiden Bereichen nur schwer erfolgreich sein. Meist ist es ratsam, von Short Head Keywords (diese Keywords weisen ein hohes Suchvolumen auf und bestehen nur aus einem Wort) Abstand zu nehmen und sich auf Longtail Keywords, also Nischenbegriffe, zu fokussieren. Als klassisches Beispiel für ein Short Head Keyword kann der Begriff “Schuhe” genutzt werden, das mögliche Longtail Keyword wäre hier „schwarze Laufschuhe Nike für Frauen”. Der User hat sich intensiv mit seinen Vorstellungen uns der Suche auseinandergesetzt und es steckt dahinter bereits konkretes Kaufinteresse. Longtail Keywrods sind also länger und komplexer, werden daher auch weniger häufig gesucht, bieten aber mehr Möglichkeiten für eine Conversion.
Keywords sind nicht nur im Marketingbereich ein extrem wichtiger Faktor, sondern spielen auch im Recruiting eine wichtige Rolle – gerade im Active Sourcing wird sehr intensiv mit Keywords gearbeitet.

 

Lead

Ein Lead ist ein potenzieller „Kunde“, somit potenzielle Käufer, die Interesse am Produkt zeigen. Bei TRESCON wird in der Umsetzung der SEA-Anzeigen ein Lead als Bewerber bezeichnet – die Personen werden mit passenden Kampagnen angesprochen und im Idealfall erfolgt eine Conversion, welche die Person zum Bewerber macht.

 

Landingpage

Die Landingpage ist die Zielseite der SEA-Kampagne – das Herzstück der Werbeschaltung. Die Landingpage wird auf die Bedürfnisse des möglichen Kunden/Bewerbers angepasst. Die Seite enthält alle nötigen Informationen und einen CTA, welcher zur Conversion führt. Für eine erfolgreiche SEA-Kampagne ist die Gestaltung der Landingpage genauso relevant wie die laufende Optimierung der Kampagnen. In diesem Bereich wird auch vermehrt mit A/B Tests gearbeitet, um die optimale Textierung und Bildsprache zu finden.

 

Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor ist eine Kennzahl aus Google Ads – mit Hilfe dieser wird die Qualität der Anzeige angegeben. Dieser Faktor beeinflusst das Gebot für die erste Seite der Keywords, also den tatsächlichen Klickpreis, somit ist diese Kennzahl auch ein Faktor für die Kostenkalkulation. Der Qualitätsfaktor setzt sich aus mehreren Parametern zusammen, darunter die Ladezeit der Landingpage - vor allem bei mobilen Endgeräten - als auch die Relevanz des Anzeigen-Inhalts für die Zielgruppe.

 

Retargeting/Remarketing

Retargeting ist eine Online-Werbe-Systematik im Search Engine Advertising. Wenn sich Kunden bereits für ein Produkt/eine Dienstleistung interessiert haben, jedoch noch keine Conversion abgeschlossen haben, kann das Retargeting/Remarketing zum Einsatz kommen. Hat sich ein User bereits für ein Produkt interessiert, wird durch das Retargeting die Werbung dafür - auch in Form von Bannerwerbungen - auf verschiedenen Dritt-Webseiten angezeigt. Diese Form ist gerade im klassischen Shopping-Anzeigen-Bereich sehr erfolgreich bei der Gewinnung von Kunden.

 

Session

Eine Session eines Unique Users (einzelner User) setzt sich aus einem oder mehreren Pageviews (Seitenaufruf einer einzelnen Seite durch den Nutzer) zusammen, somit beschreibt die Session die Zeit, die ein User während eines Besuchs auf der Website verbringt. Die Durchschnittszeit der Sessions ist die Verweildauer.

 

Targeting

Unter dem Begriff Targeting versteht man die Festlegung und Auswahl der passenden Zielgruppe für Werbeschaltungen im Search Engine Advertising. Um die Werbeanzeigen an die richtigen Personen ausspielen zu lassen, müssen gewisse Targeting-Kriterien erfasst werden – dies ist entscheidend für den Erfolg der Anzeigen.

 

Usability

Usability beschreibt die Einfachheit der Bedienung von Programmen/Websites usw. Die Software/Website sollte von der Zielgruppe effizient und einfach genutzt werden können. Gerade bei SEA-Anzeigen im Recruiting-Bereich ist die Usability des Bewerbungsprozesses ausschlaggebend für den Erfolg der Anzeigen.

 

Verweildauer

Die Verweildauer beziffert die Dauer des Besuchs einer gesamten Webseite. Diese wird anhand einer Session berechnet. Viel wichtiger als die genaue Zeitspanne ist die durchschnittliche Verweildauer – diese ist ein Indikator dafür, wie genau die Besucher die Website nutzen. Nach 30 Minuten Inaktivität des Users wird von Google die Session automatisch beendet, um diesen Wert nicht weiter zu beeinflussen.

 

Für Sie fühlen sich diese Begriffe wie das Lernen einer Fremdsprache an? Sie möchten auch im Recruiting am Puls der Zeit sein und Ihre Kandidatengruppe im Recruiting optimal erreichen? TRESCON hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung von erfolgreichen Social Media- und Google-Kampagnen​​​​​​​ im Recruiting-Prozess.

 

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