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Jobinserat „VERZWEIFELT GESUCHT“: Gefragte Kompetenzen in der Arbeitswelt 2030

Von Mag. Regina E. Fenzl | 20.09.2018
Kompetenzanalyse & Eignungsdiagnostik

Die Wissensgesellschaft entwickelt sich rasant: Künstliche Intelligenz, das „Internet der Dinge“, lernende Maschinen und die Automatisierung verändern nicht nur unser Bildungssystem, sondern wirken sich rasant auf den Arbeitsmarkt aus. Diese Wissensrevolution fordert von uns, die bestehenden Personalsysteme kreativ zu reformieren. Doch was bedeutet das konkret?

Gefragte Kompetenzen in der Arbeitswelt 2030

 „Bis 2020 wird die US-Volkswirtschaft einer Schätzung zufolge 55 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Bei 24 Millionen davon wird es sich um vollkommen neue Stellen handeln“ (Weise & Clayton 2018, S. 84). Bereits jetzt haben HR-Abteilungen keinen konkreten Überblick über die im eigenen Haus vorhanden Kompetenzen. Auch wenn es darum geht, den besten Kandidaten für eine Position zu identifizieren, stoßen Unternehmen an ihre Grenzen, da wesentliche Kompetenzen entweder nicht spezifiziert oder indirekt vorausgesetzt werden. Ein Problem, das sich durch die immer vielfältigeren und sich zunehmend verändernden Anforderungsprofile zunehmend verstärken wird. 

„Und was kannst du so?“

Kriterien wie Universitätsabschluss, Noten oder Lebenslauf bilden nur einen Teil von Fähigkeiten ab; qualitative Aussagen über elementare Skills wie Schreiben, Kunden- und Serviceorientierung oder Managementfähigkeiten lassen sich daraus nicht ableiten. Neue Technologien reagieren bereits auf dieses Problem. „People Analytics“ (digitale Tools zur Datenvisualisierung) sollen helfen, die Stärken und Schwächen der eigenen Mitarbeiter auf einen Blick zu erkennen. Umgekehrt bilden sie ab, über welche Fähigkeiten potenzielle Kandidaten verfügen müssen, um für die entsprechende Position ausreichend qualifiziert zu sein. 

Eine Matrix gefragter Kompetenzen zeigt grundlegende Fähigkeiten

„The Human Factor - the hard time employers have finding soft skills“ ist der Titel von einem wegweisenden Bericht, der auf der Analyse von 25 Millionen Stellenausschreibungen basiert und die riesige Nachfrage nach Kernkompetenzen in der digitalen Arbeitswelt abbildet. Die Autoren erstellten eine Rangfolge der Fähigkeiten nach Berufsfeld und fassten die grundlegenden Fähigkeiten für 15 ausgewählte Berufsfelder in einer Matrix zusammen. Je niedriger die Ziffer und je intensiver das blau, desto wichtiger ist eine Fähigkeit für die entsprechende Position. So ist z. B. „Kundenorientierung“ im Vertrieb die zweitwichtigste Kompetenz, für Personaler rangiert diese Fähigkeit an elfter Stelle (s. Abb. 1).

Abbildung 1: Die gefragtesten Kompetenzen für 15 Berufsfelder (Quelle: Burning Glass Technologies 2015, S. 8)

 

Erkennen, wo bei persönlichen Fähigkeiten Lücken bestehen

Der Einsatz künstlicher Intelligenz und neue Analysemöglichkeiten ermöglichen eine stärkere Individualisierung der Personalentwicklung und eine intelligente Transformation veralteter HR-Systeme. Der richtige Umgang mit Ressourcen ist das starke Rückgrat einer Gesellschaft in einem Arbeitsmarkt, der sich fundamental verändert. Die Betonung der Kompetenzen von Mitarbeiter als allerhöchstes Gut scheint die zukünftige Strategie der Wahl zu sein, wenn es um den Einsatz intelligenter HR-Systeme geht. Erfolgreiche Möglichkeiten, diese Systeme in die HR-Prozesse zu integrieren, würden nicht nur Managern und Personalchefs helfen, passendere Kandidaten für bestimmte Stellen zu finden. Sie ermöglichen auch jedem Einzelnen von uns, sich ein realistisches Bild von seinen persönlichen Stärken und Schwächen zu machen – und neue Kompetenzen zielgerecht zu entwickeln.

 

Wir machen Ihre Kompetenzen sichtbar!

Mit der Eröffnung des TRESCON TestCenters, dem 1. Zentrum für Eignungsdiagnostik in Österreich, stellt TRESCON Ihre Kompetenzen gezielt in den Fokus: Durch den Einsatz innovativer Kompetenztests und Potenzialanalysen in Kombination mit persönlichem Coaching machen wir Ihre Kompetenzen sichtbar, erkennen Potenziale und „boosten“ die Karriere. Testungen sind derzeit in Linz, Salzburg und St. Pölten, bei namenhaften Partnern/innen oder im eigenen Unternehmen durch Erwerb einer Unternehmenslizenz möglich. 

Bildquellen
Shutterstock, Burning Glass Technologies 2015

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