Consultant Boost – März 2018: Sind regelmäßige interne Meetings wirklich notwendig?

Von Laura Thürauer, MA | 09.04.2018
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Interne Meetings haben den Ruf, oft unproduktiv, selten zielführend und nie spannend zu sein. Daher stellt sich die berechtigte Frage: "Sind regelmäßige interne Meetings überhaupt notwendig?"

Dr. Bernhard Winkler mit unseren TRESCON Kolleginnen aus Brünn

Dr. Bernhard Winkler mit unseren TRESCON Kolleginnen aus Brünn

Auch wir bei TRESCON kennen es zu gut, was es heißt, wenn der Terminplan voll und die Zeitressourcen knapp sind und doch freuen wir uns immer wieder, wenn der Reminder an den Consultant Boost in unseren Kalendern aufpoppt. Woran das liegt ist schnell erklärt, bei unseren vierteljährlichen Treffen, versammeln sich alle Consultants aus allen Ländern der TRESCON Group an einem Ort. Hierbei besprechen wir neue, innovative Lösungen und forcieren den internationalen Austausch

Genau dieses Meeting brachte uns am 22. März 2018 nach Graz. Gemeinsam mit unseren Consultant-Kolleginnen aus Tschechien, Slowenien und der Slowakei nahmen wir uns einen Tag Zeit, um über aktuelle und künftige Cross-Boarder Personalberatungsprojekte mit spannenden Kunden zu sprechen. So unterstützen und begleiten wir laufend österreichische und internationale Unternehmen bei der grenzüberschreitenden Personalsuche. Ziel ist es dabei oft, in Zeiten mit Arbeitskräftemangel die Qualität & Quantität geeigneter Kandidaten/innen deutlich zu erhöhen bzw. mit der lokalen Marktexpertise unsere Kunden bestmöglich zu beraten. Dies erlaubt es unser internationales Kundennetzwerk zu pflegen und aus den Unterschieden der jeweiligen Nationen und Branchen voneinander zu lernen!

Nicht nur Kunden sind bei diesen Meetings ein spannendes Thema, auch unsere internen Abläufe werden bei diesen Treffen immer wieder besprochen und führen zu Neuerungen in den Prozessen. So ist die „Google Search“ bei uns schon seit langem ein Thema, welche sowohl beim Suchen und Finden von Kandidaten/innen als auch beim Auffindbar Machen von Inseraten immer wieder eingesetzt wird. Viele Kandidaten suchen bereits direkt über Google und nicht mehr über gängige Jobplattformen nach passenden Karriereangeboten. Um nicht nur von Jobportalen abhängig zu sein, präsentieren wir dabei Job-Angebote vor allen anderen direkt in der Google Suche. Die Position wird damit auf Google (inkl. geografischer Zuordnung) direkt durch suchende Kandidaten gefunden. Durch unseren Consultant Boost wurden auch unsere Kollegen/innen neugierig und setzen diese Methode nun auch vermehrt ein. 

Hingegen waren uns beim Thema „Facebook Recruiting“ unsere Kolleginnen aus der Slowakei einen Schritt voraus. Dort wird die Suche nach Kandidaten/innen über Facebook schon seit längerem sehr effizient und zielführend eingesetzt. Wir haben uns die wichtigsten Tricks gleich gesichert und sind nun in der Facebook Suche noch effizienter unterwegs. 

Die letzte Einheit des Tages war die aktive Teilnahme aller an einem Hearing. Viel zu oft, wird ein Hearing mit einem Interview gleichgesetzt, und das obwohl die Methodik eine andere ist. So wird in einem persönlichen & multimodalen Interview der Hauptfokus auf das Gespräch mit den Kandidaten/innen gelegt. Diese Interviewform stellt eine Mischung aus verschiedenen Interviewformaten dar und setzt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bewerber und seinem Background voraus. Biografische und situative Fragen, Fragen zu Motiven, Einstellungen und Werten sowie zu Kompetenzen und Potenzialen werden im Interview gestellt und hinterfragt. 

Hearings können sowohl im Rahmen eines gesamten Personalsuch- und Auswahlauftrags als auch als finale „stand-alone“-Maßnahme durchgeführt werden. Neben dem klassischen strukturierten Hearing-Interview kann dieses Auswahlverfahren auch durch Fallbeispiele, Rollensimulationen, Tests, Arbeitsproben, Präsentation von vorzubereitenden Fachaufgaben etc. angereichert und intensiviert werden. 

Beide Varianten bedürfen einer hohen Kompetenz der Interviewer sowie konsequente Vorbereitung, Durchführung und Analyse; 

Um genau dieses Vorgehen in der Rolle als Kandidat, einmal am eigenen Leib spüren zu dürfen, konnten alle Consultants aktiv an dieser Simulation teilnehmen. 

Unser Fazit des Tages: Der regelmäßige Austausch mit KollegInnen ist unbedingt notwendig um den Blickwinkel immer wieder zu öffnen und neue Inputs zu bekommen. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Zusammentreffen im Juni bei unseren Kolleginnen in Brünn.

Bildquellen
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