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Doppelkinn und Nasenhaare sind keine Referenz - mehr Wirkung und Professionalität in Videomeetings

Candidate Journey | Recruiting Trends & Coole Tools

Die Corona Pandemie hat vieles verändert. So auch unsere Besprechungs- und Präsentationskultur. Gezwungenermaßen unterbleibt der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht.

Ob Homeoffice, Bewerbungsgespräch oder Business Meeting: Es wird auf unterschiedlichste virtuelle Kanäle ausgewichen. Doch die haben oft so ihre Tücken. Während sich die meisten Menschen auf Bewerbungsgespräche oder Business Meetings penibel vorbereiten, ist dies bei virtuellen Treffen häufig nicht der Fall. Um Stolperfallen zu vermeiden, finden Sie hier nützliche Tipps des Krisenkommunikationsexperten und Mediencoachs  Gerald Kneidinger.

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Unsere Besprechungskultur hat sich mit Ausbruch der Corona Pandemie schlagartig verändert. Videokonferenzen haben plötzlich persönliche Treffen ersetzt. Und so fehlt uns bei der Arbeit im Homeoffice, bei Abteilungsmeetings oder Bewerbungsgesprächen plötzlich der persönliche Kontakt. Und damit auch ein großer Teil jener Kommunikation, die nonverbal abläuft. Es fehlt uns sozusagen unser „Wahrnehmungssensor“, der uns ein Gesamtbild des Gegenübers vermittelt. Das macht es oft schwer, die Gesprächspartner richtig einzuschätzen.

Was also in unserem täglichen Miteinander so einfach ist, wird bei virtuellen Treffen oft zum Problem. Es fehlt schlicht und einfach ein körpersprachliches Feedback, das uns ein Gesamtbild unseres Gegenübers vermittelt. Damit entstehen auch Tücken, die zu Stolperfallen werden können. Egal, ob im virtuellen Meeting mit Arbeitskollegen oder in einem Bewerbungsgespräch.

Es gilt achtsam zu sein, Videomeetings sorgfältig zu planen und darauf zu achten, die nötige professionelle Wirkung zu erzielen!
 

Keine CORONA-Eintagsfliege

In Zeiten müssen Arbeitgeber und Bewerber/innen umdenken und nach Alternativen zu den sonst vertrauten Arbeitsweisen Ausschau halten. Professionelle Video- Interviews gehörten bei TRESCON bereits vor der aktuellen Krise schon lange zum Standard. TRESCON und deren Consultants verfügen über die dafür nötige Kompetenz UND die richtigen digitalen Tools, um professionelle Bewerbungsinterviews durchzuführen. Dadurch kann der Auswahlprozess flexibler gestaltet und fortgeführt werden. Im Vergleich zu einem Telefoninterview bietet ein Video-Interview die Möglichkeit eines persönlichen ersten Eindrucks – aber es gibt sogar spannende Aspekte im Vergleich zu einem persönlichen physischen Gespräch.
 

Wirkungskompetenz virtuell vermitteln

Der Erfolg jedes Gesprächs, jeder Bewerbung, jeder Verhandlung hängt zu einem guten Teil auch von der eigenen nonverbalen Wirkung ab. Daher ist diesem Punkt auch ein wesentliches Augenmerk in Videomeetings zu widmen. Bereits nach den ersten Sekunden bilden sich virtuelle Gesprächsteilnehmer einen Eindruck über ihre weiteren Gesprächspartner. Wie und wo sitzen die anderen Teilnehmer? Was spielt sich im Hintergrund ab? Wie sind sie gekleidet? Wie gestaltet sich die Körpersprache und Mimik? Welche Geräusche sind im Hintergrund zu hören? Alleine diese Tatsache ist Grund genug, sich mit der eigenen Wirkung auf andere in virtuellen Meetings auseinanderzusetzen.
 

Ein gutes Setup ist die halbe Miete

Aber das benötigt auch Vorbereitungszeit, dessen sollte man sich bewusst sein. Viele Videotools stellen virtuelle Hintergrundbilder zur Verfügung, die anstelle des realen Hintergrundes genutzt werden können. Dennoch ist es ratsam, bereits frühzeitig in eine Videokonferenz einzusteigen oder das Tool vorher zu testen, um das eigene Erscheinungsbild, den Ton und Hintergrund einzustellen. Während des Termins selbst ist es dafür zu spät und macht keinen guten Eindruck, wenn dann während des Gesprächs experimentiert wird und nervt nur unnötig andere Gesprächsteilnehmer.
 

Droht Gefahr aus dem Hintergrund?

Besonderes Augenmerk ist dem Hintergrund während eines virtuellen Meetings zu schenken. Hier gilt es, selbst im Bild zu sein und unnötige Ablenkungen zu vermeiden. Eine neutrale Position ist dabei am besten: Eine weiße Wand, ein Fenster oder eine Bürosituation mit neutralem Hintergrund. Zu vermeiden sind bunte Bilder, Poster, übervolle Bücherregale, offene Türen, Küchen- oder Wohnzimmersituationen, spielende Kinder oder gar ein übervoller Wäscheständer. All das lenkt ab und hinterlässt einen unprofessionellen Eindruck.
 

Licht, nicht Schatten

Eine gute Beleuchtung steht für ein gutes Bild. Es genügt aber, sich so zu positionieren, dass ein natürlicher Lichteinfall gegeben ist. Alternativ kann mit einer vorhandenen Lichtquelle (Stehlampe, Schreibtischlampe) gearbeitet werden. Wichtig ist, dass man nicht im Dunkeln oder vor einem sonnendurchfluteten Fenster sitzt.

Tipp: Die Laptopkamera sollte nie direkt in die Lichtquelle schauen. Dabei wird man nur als dunkler Umriss vor einer hellen Lichtquelle wahrgenommen. Das Gesicht und die Mimik sollten für die Gesprächspartner schön zu sehen sein.
 

Doppelkinn und Nasenhaare sind keine Referenz

Die Kamera des Computers oder eine externe Videokamera möglichst auf Augenhöhe positionieren. Damit wird ein Doppelkinn oder gar einen Blick auf Nasenhaare - und so ein unvorteilhaftes Bild - vermieden. Wenn nötig, den Laptop auf einen Bücherstapel oder einen Karton stellen.  Stärken Sie Ihre Wirkung mit diesen kleinen Tricks, wird die Wahrnehmung bei den anderen Gesprächsteilnehmern positiv sein.
 

Stimmt die Haltung, passt die Wirkung!

Eine gute Körperhaltung vermittelt Präsenz und sendet nonverbale Signale für eine gute Energie. Bei einem virtuellen Treffen ist der Körper meist nur bis zur Taille sichtbar. Dennoch ist es wichtig, die richtige Körperspannung zu entwickeln, aufrecht vor dem Bildschirm zu sitzen und beide Beine fest am Boden zu „verankern“ und nicht zu zappeln. Eine aufrechte Sitzhaltung vermittelt Präsenz, allerdings beginnt man nach einiger Zeit im Sitzen die Körperspannung zu verlieren und sackt zusammen. Lehnt man sich während des Videogesprächs hin und wieder nach vorne in Richtung Bildschirmkamera, wird die Präsenz noch verstärkt. Noch besser wäre ein Stehpult oder ein Stehtisch, auf dem der Computer mit der Kamera in Augenhöhe platziert ist. So bleibt die Körperspannung aufrecht. Wenn etwa Gesten sichtbar sein sollen, dann ist es ratsam, sich etwas vom Computer zu entfernen.
 

In die Kamera und nicht auf den Schirm

Mit aufrechter Sitzhaltung ist die halbe Miete geschafft. Nun fehlt noch der richtige Blick. Je näher man an der Bildschirmkamera platziert ist, umso wichtiger wird es, direkt in die Kamera und nicht auf den Bildschirm zu blicken. Die anderen Teilnehmer würden denken, sie blicken auf die Tastatur ihres Computers. Je weiter weg vom Computer und der Bildschirmkamera, desto weniger deutlich ist dies spürbar. Also Achtung beim nach vorne Beugen, um mehr Präsenz zu erzeugen. Wichtig dabei: Den Blick direkt in die Bildschirmkamera richten.
 

Lächeln für gute Gesprächsergebnisse

Freundlichkeit siegt. Und ein Lächeln hilft dabei. Menschen mit freundlicher Mimik wird Vertrauen geschenkt. Gerade für den ersten Eindruck ist ein Lächeln ein guter Eisbrecher und sorgt für Vertrauen. Ein gutes Videomeeting startet mit einem Blick in die Kamera, einem Lächeln und einer freundlichen Begrüßung der Gesprächsteilnehmer. Das erzeugt positive Resonanz. Ein Ritual, das immer ganz oben auf der Liste stehen sollte. Und sind die Gesprächspartner am Wort, hilft nickende Zustimmung und ein Lächeln, das Verständnis signalisiert.
 

Deutlich und kurz

Die Sprache ist bei Videomeetings ein wesentlicher Faktor. Missverständnisse können durch deutliche Artikulation verhindert werden. Es macht Sinn, sich auf wichtige virtuelle Treffen mit einer Gesprächsunterlage vorzubereiten. Kurze Sätze sorgen für Verständlichkeit, lange Monologe und Schachtelsätze bewirken genau das Gegenteil.
 

Wiederholung ist angesagt

Gerade bei virtuellen Gesprächen gilt es mehr als in einem persönlichen Meeting, das Gegenüber ausreden zu lassen und nicht zu unterbrechen. Wenn die Kommunikation gelingen soll, dann ist es wichtig, immer wieder Gesprächspunkte zusammenzufassen und zu wiederholen. Das stellt sicher, dass alle Gesprächsteilnehmer am selben Stand sind. Fragen, ob alles verstanden wurde, oder ob die anderen damit einverstanden sind, macht es leichter, gute Ergebnisse in virtuellen Meetings zu erzielen.

Vergessen Sie Ihre Hände nicht!

Wer mit Händen spricht, kann seine Argumente untermauern und zeigt Präsenz. In Videokonferenzen wird der Einsatz der Hände, das Unterstreichen der eigenen Argumente mit Gesten, oft vergessen. Dabei wäre es für alle Teilnehmer sehr hilfreich. Denn Gesten in Kombination mit dem gesprochenen Wort erleichtern die Wahrnehmung für alle Teilnehmer an Videomeetings erheblich und tragen einen wichtigen Teil dazu bei, um das Gefühl eines „persönlichen Meetings“ zu erreichen.
 

Business Look oder lässig?

Die Antwort ist ganz einfach. Der erste Eindruck zählt! Egal, ob im persönlichen Aufeinandertreffen oder im virtuellen Raum. Die Kleidung ist dem Anlass entsprechend zu wählen und ist mit für den ersten Eindruck verantwortlich. Was soll vermittelt werden? Vertrauen und Kompetenz? Dann ist gepflegter Business Look angebracht. Handelt sich um ein internes Abstimmungsmeeting am Freitagnachmittag? Dann kann ein Casual Look durchaus eine Option sein. Ist es ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job? Dann gibt es keinen Unterschied zu einem Kleidungsstil, der einem realen Vorstellungsgespräch entsprechen würde.

 

Die wichtigsten nonverbalen Do’s für virtuelle Meetings:

  • Augenkontakt herstellen! Den Blick direkt in die Computerkamera richten. Als Richtwert wären zwei Drittel der Gesprächszeit optimal. Augenkontakt vermittelt Präsenz.
  • Körperspannung erzeugen. Aufrecht sitzen, beide Beine am Boden geerdet oder stehend vor einem Pult. Körperspannung bringt Sicherheit.
  • Eine deutliche und sichtbare Mimik. Lächeln bricht das Eis und sorgt für Vertrauen.
  • Hände verwenden. Der Einsatz von Gestik vermittelt Engagement und erleichtert das Lesen des Stimmungsbildes für andere Gesprächsteilnehmer.  
  • Auf den Kleidungsstil achten:  Der erste Eindruck zählt! Dem Anlass entsprechend kleiden.

     

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Gerald Kneidinger, MBA (54), ist geschäftsführender Gesellschafter
bei Kneidinger & Partner Kommunikationsberatung GmbH ​​​​​​​und
Beirat der Creditreform Österreich.

Mit mehr als 33 Jahren nationaler und internationaler Erfahrung liegen
seine Schwerpunkte in den Bereichen Krisenmanagement und
Krisenkommunikation sowie in der strategischen Beratung und des Trainings (Mediencoaching, Präsentationscoaching, Körpersprache), der klassischen
PR-Arbeit
, Litigation-PR und internationaler M&A Kommunikation.

Als Buchautor hat er sich in den letzten Jahren einen Namen mit Werken zum Thema Kommunikation gemacht.

Vor seinem Einstieg als Unternehmer war Kneidinger Kommunikationschef der OMV Chemiedivision Agrolinz Melamine, Head of Central Europe Communications bei Borealis AG und als Pressesprecher für Borealis Central Europe tätig. Davor leitete Kneidinger das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit der LENZE Antriebstechnik sowie der Neuson Kramer AG.

Am Beginn seiner Karriere arbeitete der LIMAK Absolvent (Master of Business Administration mit Schwerpunkt International Strategic Management in Linz und Boston) acht Jahre als Marketingexperte in der Computerindustrie in Wien.

 

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