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Cultural Fit im Recruiting – wie gut passen Bewerber/innen ins Unternehmen?

Von Mag. Bertram Klinger | 09.03.2017
Recruiting Trends & Coole Tools

So klappt‘s mit dem Cultural Fit in der Praxis!

Bei der Besetzung von neuen Stellen geht es darum, jene/n Kandidaten/in auszuwählen, der/die sowohl das gesuchte Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten mitbringt (Professional Fit) als auch von ihren Verhaltensweisen und Werten zur Unternehmenskultur passt (Cultural Fit).

Passt ein Mitarbeiter nicht nur fachlich in ein Unternehmen, sondern kann er sich auch in einem hohen Ausmaß mit der Organisation, den Mitarbeitern und Führungskräften  identifizieren, so bringt das zahlreiche Vorteile mit sich:

  • größere Arbeitszufriedenheit
  • stärkere Mitarbeiterbindung
  • höhere Arbeitsleistung und Engagement
  • niedrigere Recruiting-Kosten (weniger Fehlbesetzungen)

Ganz neu ist das Konzept des Cultural Fit daher nicht – das berühmt-berüchtigte „Bauchgefühl“ der Recruiter kann als Vorläufer dafür bezeichnet werden, jedoch mit einer sehr hohen Fehleranfälligkeit. 

In einer kürzlich von meta HR und Employer durchgeführten Cultural Fit Studie unter 424 HR-Verantwortlichen aus der DACH-Region finden rund 80 % der Befragten den Cultural Fit ihrer Bewerber wichtig oder eher wichtig. Insgesamt ist man der Meinung, dass die Bedeutung des Cultural Fit steigen wird. Dennoch verfügen derzeit noch die wenigsten Unternehmen über eine standardisierte Vorgehensweise sowie ein Verfahren zur Erfassung der kulturellen Passung ihrer Bewerber.

Zahlreiche Anbieter haben mittlerweile auf den steigenden Bedarf an Messinstrumenten reagiert – für den deutschsprachigen Raum gibt es beispielsweise folgende drei Instrumente:https://www.metahr.de/cultural-fit-evalueator/

Alle drei sind sich ähnlich, decken jedoch jeweils ein ganz spezielles Einsatzgebiet ab:

Während der Cultural Fit Evalueator vorwiegend fürs Recruiting entwickelt wurde, setzt der KulturMatcher konsequent auf Kulturmessung  und das mit umfassender wissenschaftlicher Konstruktion, so dass sich der Einsatz auch für OE- und PE-Themen lohnt. Die Stärke von CompanyMatch liegt in seiner ausgeprägten Arbeitsmarktorientierung – potenzielle Bewerber können ihre eigenen Ausprägungen mit der jeweiligen Arbeitgebermarke abgleichen.

So klappt‘s mit dem Cultural Fit in der Praxis:

  • Kennenlernen der eigenen Kultur
    Durchführung eines extern moderierten Kulturfeedbacks oder eines Kulturworkshop mit HR-Vertretern und Vertretern aus anderen Bereichen des Unternehmens. Dabei können gelebte und gewünschte Leitwerte und typische Verhaltensweisen skizziert und hinterfragt werden.

  • Kein Cultural Fit ohne funktionierende Arbeitgebermarke
    Bei der Erarbeitung der eigenen Cultural Fit-Definition ist der direkte Bezug auf die eigene Arbeitgebermarke entscheidend.

  • Passende Tools auswählen
    Nutzen Sie ein objektives, vergleichbares Verfahren, dass auf wissenschaftlicher Basis erarbeitet wurde und nutzerfreundlich und fokussiert ist.

  • Interviewleitfaden anpassen
    Entwickeln Sie situative Interviewfragen, die Sie von für Ihre Unternehmenskultur prägenden Situationen ableiten.  Setzen Sie diese standardmäßig in allen Interviews ein.

  • 100%iges Matching ist nicht das Ziel!
    Die Suche nach Bewerbern mit dem passenden kulturellen Fit bedeutet nicht die Einstellung von Klonen des vorhandenen Personals – wir alle wissen, dass unterschiedliche Teammitglieder gemeinsam eine bessere Leistung erbringen. Unterschiedliche Denk- und Sichtweisen, Einstellungen usw. führen zu positiven, produktiven Innovationen und Ideenaustausch. Vielmehr ist es wichtig, dass gezielt Personen gewonnen werden, die jene Werte teilen, die für Ihr Unternehmen in der Zukunft wichtiger werden.

Wir von TRESCON achten bei der Suche von Spezialisten und Führungskräften bestmöglich auf den Cultural Fit der potenziellen Kandidaten mit unseren Auftraggebern und setzen dabei unter anderem auf spezielle Fragestellungen im Interview sowie auf das Testsystem managementcube. Damit schaffen wir eine fundierte Basis für Personalentscheidungen.

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