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„Alexa: Wie wird die Zukunft?“ Die Folgen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.

Von Mag. Regina E. Fenzl | 07.11.2018
Kompetenzanalyse & Eignungsdiagnostik | Unternehmens-/ Personalentwicklung

Alexa antwortet, der PKW fährt selber und ein Roboter pflegt Sie gesund - die Digitalisierung und der technologische Fortschritt haben die Weltwirtschaft erreicht und verändern den Arbeitsmarkt gravierend.

Mit der starken Verflechtung internationaler Wirtschaftsbeziehungen, der Liberalisierung der Wirtschaftspolitiken und der Einführung neuer Technologien treten technisch-organisatorische Arbeitsschritte in den Hintergrund und viele Berufe wandeln sich. Fundamentale Studien warnen, dass innerhalb von zwei Jahrzehnten jeder zweite Arbeitsplatz überflüssig werden könnte. Die Idee, der Mensch könne durch Maschinen ersetzt werden ist zu faszinierend, zu weltbewegend, zu pervers. Hiesige Arbeitsmarktforscher schätzen die Konsequenzen auf den Beschäftigungsmarkt weniger gravierend ein. „Zwar wird die vierte industrielle Revolution die Arbeitswelt tatsächlich erheblich verändern. Doch die menschliche Arbeitskraft wird dabei nicht überflüssig“ erklärt Holger Bonin vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in einem Interview (ZEW 2018). 

 „Weiter so wie bisher“ wird es nicht geben

Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist das Risiko durch einen Computer ersetzt zu werden, bei Fertigungsberufen am höchsten. Dagegen gebe es bei den sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen fast gar keine Tätigkeiten, die sich automatisieren lassen. Insgesamt weisen nur rund 15 % der Arbeitsplätze ein Tätigkeitsprofi mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit auf. Der Großteil der Berufe besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeiten und nur ein Teil könnte durch Computer übernommen. Das Substituierbarkeitspotenzial sinkt dabei mit steigenden Anforderungsniveau: Bei Fertigungsberufen ist das Risiko durch eine Maschine ersetzt zu werden am höchsten. Produkte aus Glas, Keramik oder Papier herzustellen, wird mehr und mehr ohne menschliche Hilfe möglich. Hingegen zeigen „Expertenberufe“ ein geringes Risiko, da sich die Anforderung kaum automatisieren lassen - weder die Erzieherin, noch der Theaterschauspieler oder die Führungskraft sind ersetzbar. (vgl. Dengler & Matthes 2018) Akademiker und Fachkräfte profitieren sogar. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft treibt die Digitalisierung den „Höchstqualifizierungstrend“ voran. Ein Trend, der ohnehin seit Jahren auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist. 

Als „lernende Organisation“ wettbewerbsfähig bleiben

Berufe werden also nicht wegfallen. Aber die Anforderungen an die Person und ihre Kompetenzen wandeln sich. Fähigkeiten wie Selbstorganisation, Selbstverantwortung und sozialkommunikatives Handeln erscheinen bereits als feste Bestandteile in Arbeitsprofilen (vgl. Molilna, Kaiser & Wilduckel 2018). Diesen Entwicklungen müssen Unternehmen als „lernende Organisationen“ entgegentreten - mit prozessorientierten Organisationsstrukturen und Mitarbeitern, die sich im Handeln weiterentwickeln, sich situationsgerecht an neue Rahmenbedingungen anpassen und damit Selbstorganisation grundsätzlich erst ermöglichen. Qualifikationen, also die Fähigkeiten, aktuelle Leistungsanforderungen am Arbeitsplatz zu erfüllen, treten als starres Konzept der ‚Eignung‘ in den Hintergrund. Gefragt sind Kompetenzen als formbares Konstrukt, welches sich dynamisch mit verändernden Organisationen und Umweltbedingungen organisiert. Der Wandel von einer funktionsorientierten zu einer prozessorientierten Arbeitsorganisation, in der lernende Mitarbeiter/innen im Mittelpunkt stehen, stellt das Personalmanagement in Unternehmen vor neue Herausforderungen. Investitionen in Mitarbeiter/innen werden unerlässlich und um begehrte Fachkräfte für sich gewinnen, muss man Mitarbeiter/innen attraktive Maßnahmen bieten und Angebote, um diese in ihrer Entwicklung zu unterstützen. 

Wir machen Ihre Kompetenzen sichtbar!

Mit der Eröffnung des TRESCON TestCenters, 1. Zentrum für Eignungsdiagnostik in Österreich, setzt TRESCON auf die Kompetenzfokussierte Auswahl, Entwicklung und Coaching von Mitarbeiter/innen. Durch den Einsatz innovativer Kompetenztests und Potenzialanalysen in Kombination mit persönlichem Coaching machen wir Kompetenzen sichtbar und erkennen Potenziale – für eine erfolgreiche Karriere- und Unternehmensentwicklung. Testungen sind derzeit in Linz, Salzburg und St. Pölten, bei namenhaften Partnern/innen und im eigenen Unternehmen durch Erwerb einer Unternehmenslizenz möglich. 

Bildquellen
Shutterstock

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