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Von Dr. Reinhold Klinger | 29.09.2014

US-Arbeitsmarkt - Expertengespräch mit CFO Ingram Losner, San Diego

Internationales Recruiting

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Personal Intensiv lud TRESCON im September zu einem spannenden Nachmittag über den US-Arbeitsmarkt ein.

Die Teilnehmer sind interessiert an den Spezifikationen des Arbeitsmarktes USA..

Ingram Losner von der Partnerfirma Proven Inc. referierte über die Herausforderung am US-Arbeitsmarkt, qualifizierte Mitarbeiter/innen zu finden und zu halten sowie über die unterschiedlichen Rechtssysteme in den US-Staaten. Die Firma Proven Inc. hat die Zentrale in San Diego / Kalifornien, weitere 5 Betriebsstätten von der West- bis zur Ostküste Amerikas und ein Büro in London / UK (www.proveninc.com).

Ebenso erhielten die Teilnehmer/innen einen Einblick in die unterschiedlichen Kulturen des Personalmanagements, und dies zeigt sich ganz deutlich z.B. bei der Gestaltung eines Lebenslaufs.Bei uns sind Lebensläufe großteils ausführlich, informativ und enthalten auch Informationen über das private Umfeld des Kandidaten; in den USA sind Lebensläufe sachlich, nüchtern und nur auf das Wesentlichste beschränkt.

Fragen in einem Bewerbungsgespräch, die wir in Österreich üblicherweise stellen, sind für einen US-Interviewer rechtlich nicht erlaubt. Möglicherweise könnte aus bestimmten Fragen ein falscher Schluss gezogen werden - Stichwort: Gleichbehandlung.Wie dennoch mehr Informationen zu einem/r Bewerber/in eingeholt werden können, erläuterte Ingram Losner anhand konkreter Beispiele.

US-Firmen akquirieren ihre Mitarbeiter/innen nicht nur über Internet und Homepages, es werden alle Social Media-Kanäle und -Plattformen genutzt."Nur eine Website zu haben und E-Mails zu versenden, ist zu wenig", betont Ingram Losner und wies auf die breite Marketing- und auch PR-Motivation amerikanischer Firmen hin. So wie bei der Vermarktung der Produkte sind amerikanische Unternehmen auch sehr marketingorientiert bei der Akquisition ihrer Mitarbeiter/innen.

Auch das Arbeitsrecht unterscheidet sich grundlegend zu unseren österreichischen Regelungen: Bei uns ist vieles (alles?!) geregelt - in den USA fast gar nichts. So gibt es je nach Bundesstaat keinen oder sehr wenig gesetzlichen Mindesturlaub. Urlaubsregelungen sind wie viele andere Arbeits-/ Rahmenbedingungen in den unternehmensspezifischen "Handbooks" geregelt. Diese Handbooks sind sehr umfangreich und auch wichtiger als die Dienstverträge.

So wie wir es am österreichischen Arbeitsmarkt kennen, gibt es auch in den USA einen "War for Talents" und ganz besonders personelle Engpässe bei Technikern. Daher hat das Marketing eines Unternehmens am Arbeitsmarkt höchste Priorität.

Gerne informieren wir Sie näher über unsere Möglichkeiten bei der Begleitung von Personalauswahlverfahren in den USA und können Sie aufgrund der regionalen Verteilung der Beratungsbüros unserer Partner von San Diego über Chicago bis nach Washington begleiten.

Bildquellen
TRESCON

Ingram Losner, Proven Inc.

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