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6 häufige SEA-Fehler im Recruiting

Candidate Journey | Recruiting Trends & Coole Tools

Was sind die häufigsten Fehler bei einer SEA-Anzeige im Recruiting? Diese könnten Ihre Anzeige teurer machen als sie sein sollte.

B. Klinger vor Grafik zu Kampagnen

TRESCON kombiniert das Wissen einer Personalberatung mit dem Know-how einer Marketingagentur – das macht uns zum idealen Ansprechpartner im Bereich der SEA- Anzeigen im Recruiting – einem wichtigen Bestandteil von Social Media- & Google- Kampagnen in der Personalsuche. Und wie messen wir als HR-Marketing Agentur im Recruiting den Erfolg? Durch die klare Erhöhung der Qualität und Quantität Ihrer Bewerbungen!

Sie möchten SEA-Anzeigen lieber selbst im Unternehmen vornehmen? - folgende 6 Fehler sollten Sie dabei vermeiden:
 

1. Fehler: Fehlende Zielgruppe

Gerade wenn SEA-Anzeigen im Bereich des Recruitings verwendet werden, muss zuvor die Zielgruppe für diese Anzeige genau definiert werden. Damit vermindern Sie teure Klicks– bei einer umfassenden Zielgruppe kann durch unterschiedliche Anzeigengruppen auch ein A/B Testing durchgeführt werden. Die Anzeigengruppen machen eine Fokussierung auf unterschiedliche Keywords möglich. Achten Sie bei der Erstellung der Kampagnen auf eine thematische Trennung, dies kann durch die Nutzung von Anzeigengruppen vollzogen werden. Somit stellen Sie sicher, dass die Anzeigen auch zu den gewählten Keywords passen.

Bei der Differenzierung der Zielgruppe können beispielsweise Altersunterschiede gesetzt werden. Die gesuchte Position umfasst ein breites Altersspektrum (z. B. von 18 bis 45 Jahren) und es sollen alle Personen in dieser Zielgruppe angesprochen werden. Durch Anzeigengruppen können nun diese Zielgruppen getrennt mit verschiedenen Anzeigen und Keywords angesprochen werden: die erste Variante reicht von 18 bis 28 Jahren und die zweite Variante von 29 bis 45 Jahren. In Google Ads haben Sie die Möglichkeit, Altersklassen für jede Anzeige zu definieren, somit erscheint die Anzeige nur für die gewählte Altersklasse. Durch diese Trennung kann die Performance richtig gemessen werden und Sie erfahren, in welcher Zielgruppe mehr Erfolg erzielt werden konnte.
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2. Fehler: Keine Anzeigenerweiterung verwenden

Anzeigenerweiterungen vergrößern die Anzeige durch mehr Platzverbrauch. Durch eine Anzeigenerweiterung besteht die Werbeanzeige nicht nur aus den Pflichtbestandteilen, sondern enthält weitere Informationen. Diese Informationen können weiterführende Sitelinks, aber auch eine Anruferweiterung sein. Erweiterungen können die Klickrate steigern, somit steigt der Qualitätsfaktor der Anzeige und die CPC-Kosten werden gesenkt. Gerade wenn SEA-Anzeigen im Recruiting verwendet werden, empfiehlt es sich, für die mobilen Nutzer die Anruferweiterung zu verwenden.
 

3. Fehler: Falsche oder keine Nutzung der Keyword-Optionen

Für jedes Keyword muss sich der Ersteller zu Beginn bereits einiges überlegen – wird das Keyword oft genug in meiner gewünschten Region gesucht, wie wird danach gesucht, wie hoch ist das Maximalgebot und vieles mehr. Dies beeinflusst die zu wählende Keyword-Option, es wird festgelegt, wie ähnlich der Suchbegriff zum Keyword sein kann.

Folgende Keyword-Optionen sind möglich:

  • Weitgehend passend (Broad Match)
  • Modifizierer für weitgehend passende Keywords (Broad Match with Modifier)
  • Passende Wortgruppe (Phrase Match)
  • Genau passend (Exact Match)
  • Auszuschließende Keywords (Negative Match)

Wird keine Option ausgewählt, so wird von Google Ads „Weitgehend passend“ als Standard gewählt. Diese Einstellung spart zwar Zeit, kann aber zu unnötigen Kosten führen, da die Anzeige eventuell bei Begriffen ausgeliefert wird, welche nicht zu der Anzeige passen.
 

4. Fehler: Wenig oder keine Optimierung der Keywords

Bei der Erstellung der Anzeigen werden Keywords definiert, jedoch ist dieser Prozess nicht ausreichend für eine optimale Anzeigenauslieferung. Zu Beginn werden meist die gängigsten Keywords ausgewählt, es wird angenommen, dass man mit diesen optimal gefunden wird und keine Änderungen notwendig sind – das ist eine falsche Annahme.
Anzeigen müssen laufend kontrolliert und optimiert werden – mit welchen Keyword- Kombinationen wird die Anzeige gefunden, führen diese Keywords zu sinnlosen und teuren Klicks? Bei diesem Prozess sind einige wichtige Fakten, welche unbedingt beachtet werden müssen, sodass die richtigen Personen angesprochen werden und auch Kosten gespart werden können. Für die richtige Auswahl und Optimierung der Keywords bei einer Recruiting-Kampagne benötigt man Erfahrung im Bereich Personalsuche – es muss bekannt sein, wie und wonach die zukünftigen Bewerber in Suchmaschinen suchen. Der Optimierungsprozess muss während der gesamten Laufzeit stattfinden.
 

5. Fehler: Die Landingpage

Die Landingpage ist der Fokus jeder Anzeige – diese sollte für Google Ads optimiert sein. Hierbei ist zu beachten, dass der zukünftige User keine Ablenkungen durch weitere Navigation findet, keine weiterführenden Links zu Seiten führen, welche nicht dem Bewerberwunsch entsprechen und dass die Ladezeit gering gehalten wird, somit wird auf eine optimale Candidate Journey geachtet. Die Landingpage sollte auf die Bewerber eingehen und die gewünschten Informationen rasch liefern, hier ist auch die Abstimmung mit den Keywords unumgänglich. Zugleich kann die Landingpage auch für „Google for Jobs“ optimiert werden, da dieser Dienst in absehbarer Zeit in Österreich implementiert werden und somit jeder Bereich von Google optimal genutzt werden wird – diese Optimierung findet im Backend der Landingpage statt und sollte daher nur von erfahrenen Personen umgesetzt werden, ansonsten kann es zu Funktionsstörungen der Landingpage kommen.
 

6. Fehler: Fehlendes Conversion Tracking

If content is king, then conversion is queen – Aber was ist eine Conversion? Dieses Zitat von John Munsell trifft genau auf die Suchmaschinen-Werbung zu. Es macht deutlich, dass ein Land bzw. ein Unternehmen nur mit einem König und einer Königin überstehen kann, somit muss der Fokus auf Content und Conversion gelegt werden – ansonsten wird das „Land“ im Chaos versinken.

Darum ist es wichtig, ein Conversion Tracking einzubauen, um erkennen zu können, ob eine Anzeige erfolgreich war oder keinen Nutzen gebracht hat. Das Conversion Tracking sollte direkt in GoogleAnalytics vorgenommen werden. Hierzu kann Analytics mit Google Ads verbunden werden. Dadurch können die Conversions sauber erfasst werden und es kann analysiert werden, ob die Anzeige Erfolg bringt oder optimiert werden muss. Des Weiteren bestimmt der Ersteller, was für das Unternehmen eine Conversion ist, dies ist kein festgelegter Wert.

Im Recruiting wird als Conversion meist ein Klick auf „jetzt bewerben“ oder eine Anfrage via Mail erfasst, dies kann frei gestaltet werden und ist mittels Google Tag Manager einfach definierbar.

Wenn Sie auf diese 6 Fehler achten und auf eine korrekte Umsetzung fokussiert sind, dann steht einer erfolgreichen SEA-Anzeige im Recruiting nichts mehr im Weg, Sie werden dadurch mehr qualitative Bewerbungen erhalten! Wenn Ihnen das alles zu verwirrend war oder Sie Probleme bei der Umsetzung haben und nicht sicher sind, wie Sie eine gute Recruiting SEA Kampagne erstellen sollen, dann helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

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Bildquellen
TRESCON

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