Wissensmanagement als Schlüssel einer modernen Lernkultur
Wie wird Wissen im Unternehmen nachhaltig nutzbar? Wir zeigen, wie Wissensmanagement und moderne Lernkultur bei TRESCON zusammenspielen.
Einleitung
Ein wesentlicher Bestandteil moderner Personal- und Organisationsentwicklung ist das Wissensmanagement. Hierbei geht es um die Frage, wie Wissen im Unternehmen entsteht, gesichert, geteilt und weiterentwickelt wird. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und Automatisierung durch Künstliche Intelligenz gewinnt dieser Bereich stark an Bedeutung.
Ziel ist es, Wissen nicht nur zu bewahren, sondern es so aufzubereiten, dass es geteilt, genutzt und weiterentwickelt werden kann.
Auch bei TRESCON setzen wir uns intensiv mit diesen Fragestellungen auseinander. In einem kleinen Kernteam bündeln wir unser Know-how und treiben den Aufbau unserer zentralen Lern- und Wissensplattform aktiv voran.
Heute möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit rund um Lernen und Wissen geben.
Wie lernen wir individuell und als Organisation?
Wissen entsteht auf vielen Ebenen: durch Weiterbildungen, durch Erfahrung, durch kurze Webinare, durch das Lesen von Artikeln oder durch das Ausprobieren neuer Tools. Lernen passiert bewusst und unbewusst, geplant und spontan.
Doch entscheidend ist nicht nur das individuelle Lernen, sondern auch das organisationale Lernen. Dabei geht es unter anderem um die Fragen:
- Wie organisieren wir unser Wissen?
- Wie stellen wir sicher, dass Informationen nicht verloren gehen?
- Wie werden Inhalte weitergegeben und für alle zugänglich gemacht?
- Wo liegt dieses Wissen eigentlich und wie wird es zuverlässig gefunden?
Aus diesen Überlegungen ergeben sich drei zentrale Ansatzpunkte, die erfolgreiches Lernen im Unternehmen unterstützen.
1. Wissenstransfer
Angenommen eine Kollegin besucht eine Weiterbildung und erweitert damit ihre Kompetenzen, erhält neue Perspektiven und stärkt ihre Employability. Doch welchen Mehrwert bringt eine individuelle Wissenserweiterung dem Unternehmen darüber hinaus?
Die Antwort liegt im Wissenstransfer.
Es geht nicht darum, Inhalte aus Fort- und Weiterbildungen 1:1 weiterzugeben, sondern relevante Erkenntnisse für das Team nutzbar zu machen, etwa in Form von kurzen Präsentationen, das Teilen von Best Practices oder die Verteilung von Handouts.
Das erworbene Wissen wird somit von einzelnen Personen in das gesamte Unternehmen bzw. an relevante Kolleginnen und Kollegen transferiert.
Und selbst wenn jemand sagt: „Die Weiterbildung hat mir nichts gebracht“ – auch das ist ein wertvolles Learning. Denn es hilft, zukünftige Weiterbildungsentscheidungen besser zu treffen und Ressourcen gezielter einzusetzen.
2. Selbstorganisiertes Lernen
Wissenstransfer und der Dokumentation von Know-how klingen in der Theorie erstmal einfach – in der Praxis braucht es jedoch Strukturen, Formate und Räume, in denen Wissen geteilt werden kann. Wissen bereitzustellen ist der eine Teil – doch ebenso wichtig ist die Frage, wie Mitarbeitende dieses Wissen tatsächlich nutzen. Moderne Lernkultur bedeutet, dass Lernen nicht nur „angeboten“, sondern aktiv gelebt wird. Selbstorganisiertes Lernen spielt dabei eine zentrale Rolle: Mitarbeitende entscheiden selbst, wann, wie und in welchem Tempo sie sich Inhalte aneignen. So entsteht ein Umfeld, in dem Lernen nicht verordnet wird, sondern selbstverständlich Teil des Arbeitsalltags ist.
3. Lern- und Wissensplattform
Sie sehen also: Lernen und Wissen brauchen den richtigen Rahmen ebenso wie eine lernbereite Haltung der Mitarbeitenden. Damit ist die Grundlage für einen erfolgreichen Lernprozess und einen nachhaltigen Wissenstransfer gelegt. Was jetzt noch fehlt, ist ein zentraler Ort, an dem dieses Wissen gesammelt und zugänglich gemacht wird. Ein Ort, der Informationen unterschiedlicher Art, seien es Prozessbeschreibungen, Systemanleitungen oder funktionsspezifisches Know-How, strukturiert und zuverlässig zur Verfügung stellt.
Denn was nützt all dieses Wissen im Unternehmen, wenn wir nicht schnell und einfach darauf zurückgreifen können?
Aus diesem Grund haben wir uns bei TRESCON auf den Weg gemacht, eine passende Lern- und Wissensplattform zu implementieren, die all diese Anforderungen vereint und selbstorganisiertes Lernen aktiv unterstützt.
Und ehrlich gesagt: Es war ein langer und intensiver Weg.
Lernen durch Ausprobieren
In der heutigen Zeit entwickeln sich digitale Tools mit enormer Geschwindigkeit weiter. Was heute noch unmöglich scheint, kann morgen bereits Standard sein. Der Anspruch bei der Einführung einer Lern- und Wissensplattform darf daher nicht sein, sofort die perfekte Lösung zu finden. Viel wichtiger ist es, anzufangen, zu testen, zu hinterfragen und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Und wie bei jeder Systemeinführung gilt auch hier: Nur weil ein Tool anderswo gelobt wird, bedeutet das nicht automatisch, dass es für das eigene Unternehmen geeignet ist. Entscheidend ist, dass das gewählte System zur Organisation, zu den internen Prozessen und vor allem zum Team passt – denn dieses arbeitet täglich damit.
Diese Erfahrung haben wir auch bei uns gemacht. Von der Usability über Struktur, Verantwortlichkeiten und Pflege – all das muss bei der Einführung mitgedacht werden. Wir haben getestet, Feedback eingeholt, verworfen und neu begonnen.
Ein Tool, das wir ursprünglich als passend eingeschätzt hatten, erwies sich im Laufe der Implementierung als nicht geeignet für unsere Anforderungen. Auch das ist eine Form des Lernens – und völlig legitim. Denn Weiterentwicklung bedeutet manchmal eben auch, getroffene Entscheidungen neu zu überdenken und einen anderen Weg einzuschlagen.
Heute können wir bei TRESCON stolz sagen, dass wir ein Tool gefunden haben, das zu uns passt und uns ermöglicht, unsere zukünftige Lern- und Wissensplattform nachhaltig aufzubauen. Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt, um unser Wissensmanagement und unsere Lernkultur langfristig zu stärken.
Wir freuen uns darauf, diese Plattform nun mit unserem Wissen, unseren Erfahrungen und unserem Know-how weiter zu füllen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Denn eines ist klar: Wissen und Lernen wachsen – und sind Themen, die niemals abgeschlossen sind.
Wie organisieren Sie Wissen und Lernen in Ihrem Unternehmen?
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