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Sommergespräche: 9 Fragen an Verena Brandstetter, Mitarbeiterin im TRESCON TestCenter

Von Mag. Regina E. Fenzl | 24.07.2019
Kompetenzanalyse & Eignungsdiagnostik | TRESCON inside

Seit 2018 unterstützt Verena Brandstetter unser BackOffice und alle Agenden rund um das TRESCON TestCenter in Linz und St. Pölten. Wir nutzen die langen Tage, um einen persönlichen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Gespraechsreihe Teil 1 - Verena Brandstetter

Verena Brandstetter - Mitarbeiterin im TRESCON TestCenter


Verena Brandstetter, bildhübsche 21 Jahre jung, hat im Anschluss an die Matura mit humanwissenschaftlichem Schwerpunkt (BRG Körnerstraße, Linz) ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Bei TRESCON unterstützt sie das Team im Bereich der Welcome Area und übernimmt als Projektassistentin organisatorische und administrative Tätigkeiten. Darüber hinaus ist sie verantwortlich für alle administrativen Agenden des TRESCON TestCenters.​​​​​​​

Verena, warum hast du dich bei TRESCON beworben?

Nach der Matura habe ich kurz überlegt, Soziologie zu studieren, jedoch war ein Studium mir damals zu „theoretisch“ – ich wollte viel lieber etwas Praktisches machen. Aus diesem Grund habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden. Nach meiner Rückkehr war es mir wichtig, einen guten Einstieg ins Berufsleben zu finden. Einerseits suchte ich einen Job, der zu meiner Persönlichkeit passt (ich bin eine sehr weltoffene, kontaktfreudige und vielseitig interessierte Person), gleichzeitig sollte es etwas „Sicheres“ sein, mit Entwicklungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Dass ich auf die Ausschreibung von TRESCON gestoßen bin, war dann ein glücklicher Zufall. Ich habe mich beworben und es hat auf Anhieb für beide Seiten gepasst.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei TRESCON bzw. im TRESCON TestCenter aus?

Mein Arbeitsalltag ist immer sehr unterschiedlich, da meine Aufgabenbereiche auch sehr vielfältig sind. Ich bin verantwortlich für diverse Themen in der Welcome Area (dem Empfang und gleichzeitig unser Back Office). Darüber hinaus begleite ich diverse Projekte als Projektassistenz. Je nach Projekt gibt es verschiedene Aufgabenbereiche. Vor allem unterstütze ich das TRESCON TestCenter – angefangen von der Begrüßung der Kandidaten/innen, der administrativen Betreuung unserer Testungen bis hin zur Organisation von Terminen, Übermittlung von Berichten und Vorbereitung von Events. Dazwischen erledige ich noch Dinge wie Diktate, Unterstützung bei Veranstaltungen, Fakturierungen, usw. In Summe ist es meine Aufgabe, einen Überblick über alles zu behalten und zu schauen, dass der Tag reibungslos verläuft.

Du arbeitest als Assistenz für das TRESCON TestCenter. Ist dir ein/eine Testkandidat/in besonders in Erinnerung geblieben? Wenn ja, warum?

Ja, die Kompetenzanalyse der Lehrlinge für technische Lehrstellen. In unseren Projekten führen wir vorwiegend Testungen und Kompetenzanalysen für Führungspositionen und Spezialisten durch bzw. begleiten wir kommunale Ausschreibungen. Die Lehrlinge waren daher etwas ganz Neues für mich – dass dies anders verläuft als gewohnt, fiel schon bei der Terminvereinbarung auf. Sie waren sehr jung (der Jüngste war gerade 15 Jahre alt geworden), teils mit schwierigem familiären Hintergrund und von der Persönlichkeit noch ganz ungeschliffen – aber in Summe zeigten sich alle hoch motiviert.

Was ich auch sehr gerne mache, ist ein Hearing zu begleiten. Hier sind die Abläufe immer anders, komplexer und je nach Projekt unterschiedlich konzipiert. Vor allem aber ist die Stimmung ganz besonders: Man spürt die Aufregung der Kandidaten, die Anspannung liegt in der Luft und man fiebert selber mit, welcher Kandidat oder welche Kandidatin überzeugt und am Ende das Rennen macht.

Du hast die TRESCON Kompetenzanalyse​​​​​​​ selbst ausprobiert. Wie ist deine Erfahrung damit? Wurden deine Kompetenzen sichtbar?

Im Rahmen meines Einstellungsinterviews durfte ich die Kompetenzanalyse selbst ausprobieren. Für mich war das auch etwas Neues. Ich war etwas überrascht von der Art der Aufgabenstellungen, da ich andere Aufgaben vermutet hatte und ich aus den Fragen nur teilweise herauslesen konnte, wie diese das Ergebnis beeinflussten. Die Testung selbst hat ca. 1 Stunde gedauert und war leicht machbar. Manchmal fiel es mir schwer, bei jenen Fragen eine Entscheidung zu treffen, wo man sich für eine Aussage entscheiden muss – da hätten für mich mehrere Antworten gut gepasst.

Nach meiner Jobzusage hat Mag. Regina Fenzl (Leitung TestCenter) mein Kompetenzprofil mit mir auch im Detail besprochen. Ich erkenne mich klar in den Ergebnissen wieder. Zum Beispiel weiß ich, dass ich sehr gut und lange konzentriert arbeiten kann, was sich in einer hohen Fokussierungskompetenz gezeigt hat. Ich merke mir Dinge schnell und denke sehr rational und strukturiert – das spiegelt sich in einer hohen analytischen und Informationsverarbeitungskompetenz wider. Ebenso arbeite ich gerne mit Menschen, am liebsten in einem Team, darum ist vermutlich interkulturelle und Teamkompetenz auch im Test eine Stärke von mir. Optimierungspotenzial zeigte zum Beispiel die Kompetenz „Unternehmerisches Denken und Handeln“ oder „Präsentationskompetenz“. Hier will ich mich noch entwickeln.

Auf was bist du stolz beziehungsweise was hat dich als Person geprägt?

Ich bin darauf stolz, dass ich mich bei TRESCON ​​​​​​​sehr schnell eingelebt habe, was sich inzwischen in mehr Verantwortung in meinen Aufgaben widerspiegelt. Ich bin auch stolz, dass ich tolles Feedback von meinen Kollegen und Kolleginnen und unserer Geschäftsführung erhalte. Was mich als Mensch vor allem geprägt hat, war mein freiwilliges soziales Jahr – diese Zeit war sehr intensiv, sie hat mich in meiner persönlichen Entwicklung gefördert und dafür bin ich sehr dankbar.

Was glaubst du, was Menschen wirklich zur Arbeit anspornt: Ist es Geld, Karriere, Begeisterungsfähigkeit, Ehrgeiz, Berufung oder etwas Anderes?

Für mich hängt das zusammen – je nachdem, wie groß mein Interesse ist und wie stark mein Herz daran hängt. Denn in meinen Augen gibt es nicht nur „den einen“ Faktor. Der Job selbst kann z. B. die Berufung sein, aber genauso wichtig ist das Rundherum – also die Stimmung, die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, die Unternehmenskultur und die Art der Geschäftsführung. Am Ende muss die Summe passen. Die Arbeit muss spannend bleiben – das ist mir persönlich wichtig, um auch langfristig erfolgreich zu sein. Vieles kommt dabei erst mit der Zeit.

Wie motivierst du dich?

Mir ist es wichtig, dass ich meine Arbeit gut mache. Das ist mein Anspruch an mich selbst. Ich möchte mein Bestes geben. Und das klappt bei TRESCON, weil das Team super passt, mich meine Arbeit interessiert und sie sinnstiftend ist. Daher bemühe ich mich, gleichzeitig fällt es mir an nicht so guten Tagen leichter, mich selbst zurückzunehmen. Wenn es gar nicht mehr geht, stecke ich meine Kopfhörer an. Gute Rockmusik wirkt bei mir immer.

Was möchtest du in den nächsten 5 Jahren erreichen?

Ich möchte durch die hohe Anzahl an verschiedenen Projekten noch möglichst viel dazu lernen. Dies in Bezug auf meine Position, aber auch im Bereich HR. Mein Ziel ist, irgendwann höhere Aufgaben und noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Auf der privaten Ebene möchte ich mein Italienisch verbessern. Ich kenne ein paar Grundlagen, aber ich möchte noch viel besser werden – vor allem, da mütterlicherseits Wurzeln aus Italien stammen. Ebenfalls möchte ich unbedingt einen Road-Trip quer durch Amerika machen.

Welchen Tipp kannst du einem/einer Bewerber/in, der/die ins TestCenter​​​​​​​ kommt, mitgeben?

Das Wichtigste ist, so entspannt und so ehrlich wie möglich an die Sache heranzugehen. Bei der Testung schneidet man am besten ab, wenn man authentisch bleibt und bei den Antworten nicht darüber nachdenkt, was vielleicht gut ankommen könnte. Es ist in Summe eine Selbsteinschätzung, nur durch andere Augen gesehen. Zu wissen, wo meine Stärken liegen und was zu mir passt, ist letztlich entscheidend, um langfristig erfolgreich und auch zufrieden im Job zu sein.

 

Bildquellen
TRESCON

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