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Smart Working – sind Sie und Ihr Unternehmen bereit für das Neue Arbeiten?

Von Mag. Bertram Klinger | 10.05.2016
Recruiting Trends & Coole Tools

Bereits zum 26. Mal lud das Personalberatungsunternehmen TRESCON zu einer PI-Veranstaltung ein. Dieses Mal wurde in St. Pölten über die spannende Frage "Smart Working - sind Sie und Ihr Unternehmen bereit für das Neue Arbeiten?" nicht nur vorgetragen, sondern auch intensiv diskutiert.

Die Dynamik im Werte- und Generationenwandel wird immer schneller. Unternehmen sind gefordert - und teilweise auch überfordert - darauf zu reagieren. Die Herausforderungen werden immer komplexer und der Druck nach Innovation zwingt Unternehmen, rasch zu handeln.

Die neue Arbeitsformel - 0,5x2x3 - "Die Hälfte der Menschen wird das Doppelte verdienen und dafür das Dreifache leisten müssen"[1]?

Die von Prof. Zellmann bereits vor ca. 10 Jahren in den Raum gestellte "neue Arbeitsformel" provoziert und polarisiert. Schaut man sich die erstrebenswerten Lebensziele der 16- bis 30jährigen an, findet man "Gut verdienen" mit 67% auf Platz 4, "Hohe Leistungsbereitschaft" mit 29% jedoch am viertletzten Platz des IMAS-Rankings.

Abb.1 Studie IMAS International, Linz

Manager führen inzwischen 3 und künftig sogar 4 Generationen (Baby Boomer, Generation X,Y&Z), die durch unterschiedliche Werte und Einstellungen geprägt sind. Führungskräfte der Zukunft sind gefordert, einen Führungsstil zu entwickelt, der alle Generationen gleichermaßen integriert und fördert. Unternehmen müssen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um "smart leadership" zu unterstützen und so innovativ und zukunftssicher zu bleiben.

Dazu gehören auch Büroräumlichkeiten, die ein effizientes Arbeiten für jede Aufgabe ermöglichen. Activity Based Working ist das Schlagwort dafür - "ich arbeite in jenem Umfeld, dass meine Tätigkeit am besten unterstützt" - im Open Office, im Kreativ-Raum, in der Mittelzone, im Working Cafe, oder in der Mitarbeiter Lounge.

"Praxisbeispiele, bei welchen die Einführung des "Neuen Arbeitens" nicht funktioniert hat, gibt es zur Genüge".

Wichtig ist dabei vor allem, dass ein Konzept erstellt wird, welches ideal an das jeweilige Unternehmen angepasst ist. Standardkonzepte sind meist nicht geeignet und führen zu erheblichen Problemen nach der Implementierungsphase. An individueller und professioneller Beratung führt hier kein Weg vorbei.

In der Frauenhofer-Studie Office Settings finden sich konkrete Ergebnisse, worauf aus Mitarbeitersicht zu achten ist, um performantes Arbeiten zu unterstützen:

Abb. 2 Fraunhofer IAY, Studie Office Settings, 2014


Change-Prozesse permanent monitoren

In dynamischen Veränderungsprozessen greifen klassische punktuelle oder in Jahresabständen wiederkehrende Mitarbeiterbefragungen viel zu kurz. Ein permanentes Monitoring und einen Stimmungsbarometer bietet das Tool vom Linzer Start-Up Unternehmen TeamEcho. Dieses entwickelte ein von der JKU-Linz validiertes Programm, welches durch permanente, dafür aber kompakte Online-Befragungs- Häppchen (Zeitaufwand der Mitarbeiter <1min) eine permanente und kontinuierliche Beobachtung des Change-Prozesses ermöglicht.

"Wir sind der Smoothie unter den Mitarbeiterbefragungen - rasch, unkompliziert und immens nahrhaft"[2]

Abb 3. TeamEcho Beispiel einer Befragungsauswertung und Stimmungstendenz


Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsbezogen wird die Stimmung abgebildet. Dadurch werden Probleme rasch identifiziert und die Verantwortlichen können kurzfristig und rasch auf Veränderungen reagieren - das erleichtert den Wandel und folglich den Weg in eine erfolgreiche Zukunft erheblich!

 

[1] Quelle: Prof. Peter Zellmann, Institut für Freizeit und Tourismusforschung, Wien

[2] Dipl.-Ing. David Schellander und Mag. Markus Koblmüller im Vergleich ihres Unternehmens: Obstkorb vs. Smoothie bzw. Mitarbeiterbefragungen vs. TeamEcho

Bildquellen
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