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Personal Intensiv: Der Personalmarkt SLOWAKEI

Von Dr. Reinhold Klinger | 08.06.2015
Veranstaltungen / Personal intensiv | Internationales Recruiting

Die TRESCON Personal Intensiv-Veranstaltung zum Personalmarkt Slowakei brachte einen umfassenden Einblick in das gesamte Personalmanagement, von Personalakquisition über Arbeitsrecht bis zur Personalverrechnung.Als Experten des Personalmarktes referierten Katarína Radu und Andreas Sogerer vom TRESCON-Büro Bratislava über die Spezialitäten des Personalmarktes.

Interessant war zu erfahren, dass es in der Slowakei neben den öffentlich-rechtlichen Universitäten auch sehr viele Privatuniversitäten gibt. Der allgemeine Ruf der öffentlichen Universitäten ist jedoch eindeutig besser. Leider gibt es derzeit bei UNI-Absolventen eine hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere bei jenen mit "weichen" Studienrichtungen. Eine technische Kaderschmiede - wie in Österreich die HTLs - gibt es in der Slowakei nicht.

Jedes Unternehmen soll auch auf die Mentalitätsunterschiede zwischen der Slowakei und Österreich Bedacht nehmen. So wurde insbesondere angesprochen, dass Slowaken stärker auf die Beziehungsebene setzen und Konflikte vermeiden wollen und Österreicher sehr sachorientiert seien und das klare und offene Wort in den Vordergrund rücken.

Die Lehrlingsausbildung hat in Österreich eine hohe Kompetenz. In der Slowakei gibt es diese duale Ausbildungsform noch nicht. Unter der Schirmherrschaft der Außenhandelsstelle der WKO in Bratislava und der Deutsch-Slowakischen IHK sind viele größere Firmen gerade dabei, ihr eigenes Ausbildungssystem in Kooperation mit Schulen und Universitäten zu entwickeln.

Bei der Personalsuche gibt es eine klar dominierende Internet-Plattform mit www.profesia.sk. Neben Internet-Portalen, Social Media sind Direct Search-Aktivitäten eine notwendige Suchstrategie. TRESCON ist hier ein langjährig erfahrener und fachlich kompetenter Partner.

Jana Sapáková von der Rechtsanwaltskanzlei Dvorak, Hager & Partners (www.dhplegal.com) informierte über die Spezialitäten des slowakischen Arbeitsrechts.

So gibt es in der Slowakei keine Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten. Ebenso sind Kollektivverträge nur von untergeordneter Bedeutung. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt € 380,-- pro Monat und der Mindesturlaub 4 Wochen, die Normalarbeitszeit 40 Stunden/Woche, Überstundenzuschläge werden mit 25 % bzw. mit 50 % an Feiertagen berechnet; das Durchschnittsgehalt beträgt € 858,--; es gibt ein starkes West-/Ost-Gefälle; in Bratislava liegen die Gehälter grundsätzlich um 30 % über dem landesweiten Durchschnitt.

Auch hinsichtlich der Gestaltung eines Dienstverhältnisses (wie z.B. Befristung, Vertragsgestaltung) gibt es spezielle Eigenheiten, die unbedingt zu beachten sind.

Honorarkonsul Georg Stöger von Stöger & Partner Wirtschaftstreuhänder / Steuerberater - https://auditor.eu/at-en/ - bzw. Auditor s.r.o. gab einen Einblick in das slowakische Steuersystem. Durch Praxisbeispiele wurde die unterschiedliche Besteuerung von Dienstverhältnissen in der Slowakei gegenüber Österreich und auch Tschechien aufgezeigt.

Sehr ausführlich diskutiert wurde mit den Teilnehmern die Besteuerung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Informiert wurde auch, welche Rahmenbedingungen zu schaffen sind, um eine optimale Gestaltung der Dienstverhältnisse im Hinblick auf das Steuerrecht zu gewährleisten. Dabei wurden sowohl Fälle grenzüberschreitend von Österreich in die Slowakei, aber auch von der Slowakei nach Österreich, behandelt.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Personalmarkt Slowakei haben, dann stehen wir Ihnen gerne jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Autor: Dr. Reinhold Klinger, 0732 73 83 41; Linz(at)trescon.at 

Bildquellen
TRESCON

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