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„Länger jung bleiben, länger jung arbeiten!“ - Zukunftsmarkt „Best Ager“

Von Mag. Regina E. Fenzl | 31.07.2018
Kompetenzanalyse & Eignungsdiagnostik

Die Zielgruppe „Best Ager“ ist der Zukunftsmarkt. Keine Bevölkerungsgruppe wächst so stark wie die Generation 50plus. Eine Tatsache, die ein Umdenken und damit neue Chancen entfacht – und die gilt es zu nutzen, denn die Altersgruppe Best Ager stellt sich auf alles andere, bloß nicht auf „Ruhestand“ ein.

Best Ager

Keine Bevölkerungsgruppe wächst so stark wie die Generation 50plus: Anfang der 1950er Jahre waren weniger als 16 Prozent der Österreicher 60 Jahre oder älter. Heute liegt der Anteil der über 60-jährigen schon bei 24 Prozent (mehr als 2 Millionen Bürger!) und in knapp 10 Jahren wird es rund ein Drittel der Bevölkerung sein. Die Entwicklungen in den europäischen Industriestaaten sind ähnlich: Das derzeitige Durchschnittsalter in der EU liegt bei 40 Jahren und wird bis 2030, je nach Land, auf ein Alter von 42 bis 48 Jahre ansteigen. Laut Studien werden wir alle 24 Stunden um 6 Stunden älter und im Jahr 2030 werden in Österreich rund 44 Prozent der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein. (vgl. Zukunftsinstitut Wirtschaftskammer Österreich 2015)
 

„Laut Studien werden wir alle 24 Stunden um 6 Stunden älter!“
(Stieger, 2018)


Die silberne Revolution einer subjektiven Verjüngung 

Der demografische Wandel ist kein kurzzeitiges, vorübergehendes Phänomen. Vielmehr handelt es sich um eine demografische Zeitbombe, die den Arbeitsmarkt in Österreich und den Rest der Welt in seinen Grundsätzen erschüttern wird. Das subjektiv empfundene Alter sinkt; „Alter“ wird radikal neu definiert. Wer auf eine Lebenserwartung von 80 Jahren oder mehr blickt, sieht keinen Grund, sich mit 50plus schon zum „exklusiven Eisen“ zu zählen. Im Gegenteil: Die Einstellung gegenüber dem Alter wandelt sich, ebenso die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Zielgruppe an den Arbeitsmarkt. Studien belegen eine gefühlte „Verjüngung“: In Europa empfinden 35 % der Bevölkerung erst ein Alter ab Mitte 70 als „alt“, und 32 % geben an, dass  sie Personen erst ab 80 Jahren als „alt“ empfinden. Folglich fühlen sich die 50-jährigen in ihrer eigenen Wahrnehmung eher als 40-jährige, die 65-jährigen als die neuen 50-jährigen und viele 70-jährige verhalten sich inzwischen eher wie früher 55- oder 60-jährige (vgl. Zukunftsinstitut Wirtschaftskammer Österreich 2015). Dieser Trend prägt die silberne Revolution - und das maßgeblich und wird den Wandel am Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren massiv mitbestimmen. Denn die Altersgruppe 50plus stellt sich auf alles andere, bloß nicht auf „Ruhestand“ ein.  Viele Menschen über 50 fühlen sich gerade jetzt im besten Alter. Sie haben noch ganz viel vor, richten ihren Blick nach vorn und wollen die besten Jahre nutzen - und bewusst genießen. 


Kompetenzen und Potenziale nutzen 

Die Zielgruppe „Best Ager“ ist der Zukunftsmarkt. Eine Tatsache, die ein Umdenken und damit neue Chancen entfacht – und die gilt es zu nutzen. 
 

„Unternehmen und Personalverantwortliche müssen in dieses enorme Potenzial investieren, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben“
(Fenzl, 2018).

Aus diesem Grund nimmt das TRESCON TestCenter Linz die Kompetenzen dieser Zielgruppe für Unternehmen in den Fokus: Mittels fundierten Eignungstestungen in Kombination mit multimodalen Interviews durch geschulte Experten erhalten wir objektive Kandidatenprofile, die sich nicht an einer Jahreszahl, sondern an vorhandenen Kompetenzen und Potenzialen orientieren. „Älter werden, heißt auch besser werden“, so bringt es Jack Nicholson im Film „Die Reifeprüfung“ auf den Punkt. Und nur durch den strategischen Einsatz und die treffsichere Passung zwischen Kandidat/in und Unternehmen sind dem Erfolg eines Unternehmens auch in Zukunft keine (Alters-)Grenzen gesetzt. 

Bildquellen
Shutterstock

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