Kommunikation in Gemeinden findet statt! Auch ohne Politik und Verwaltung.

Kommunalservice

"Kommunikation ist der intensive Meinungs- und Gedankenaustausch mit allen Gemeindebürgern, um zu erfahren, was den Menschen wichtig ist und um Rückmeldungen über seine Arbeit zu erhalten. Nur wer kommuniziert ist in der Lage zu reagieren, Gemeindebürger zu informieren, zu involvieren, abzuholen und einzubinden."

Diese Meinung vertritt der erst 23-jährige Sensations-Bürgermeister von Eferding Severin Mair. Er bespielt nicht nur die klassischen Medien, wie Bezirks-, Parteizeitungen und Amtsblätter. Mair setzt vor allem auch auf den Einsatz von Social Media: "Facebook, WhatsApp, Youtube sind kostenlose und vor allem schnell einsetzbare Medien. Das Bürgergespräch können sie aber nicht ersetzen, sondern nur ergänzen", betont Bürgermeister Severin Mair.

Was hat sich denn jetzt grundsätzlich am Kommunikationsverhalten von Gemeindebürgern verändert?

Noch vor ein paar Jahren war der Anspruch ein ganz anderer: Wurden damals hauptsächlich umfangreiche, detaillierte und periodisch erscheinende Inhalte konsumiert, geht es jetzt darum Information kurz, prägnant und spontan stattfinden zu lassen. Überschriften, Bilder inklusive Bildsprache und kurze Texte müssen in der Lage sein alle wesentlichen Inhalte zu vermitteln.

Mittlerweile sollte sich auch überall herumgesprochen haben, dass strategische Kommunikation genauso komplex und nachhaltig zu planen ist, wie beispielsweise ein größeres Gemeindeprojekt. Es gibt viele hervorragende Kommunalpolitiker, aber was hilft das beste Team, die besten Ideen, usw., wenn Kommunikation nicht in der Lage ist einen USP, ein Alleinstellungsmerkmal, zu transportieren. Es geht um die für alle verständliche Aufbereitung von Themen, warum und wofür sich eine Gemeinde bzw. eine politische Gruppierung einsetzt.

Eines steht fest: Der (Kommunikations-)Wettbewerb wird härter. Gemeinden müssen sich positionieren, Politiker ebenso. Wer die öffentliche Meinung nicht mitgestaltet und dazu nicht das gesamte Medienmix einsetzt, läuft Gefahr von dieser überrollt zu werden. Trotz der vielerorts guten Gemeindearbeit, welche die Basis für politische Erfolge bildet wird es immer schwerer werden mit seinen Botschaften durchzudringen.

Fazit: Strategische Kommunikation muss in vielen Gemeinden erst entwickelt werden und das benötigt Begleitung. Nicht nur in Zeiten der Wahlwerbung, sondern ständig!

Bildquellen
TRESCON

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