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Recruiting im Social Web - Googeln alleine ist zu wenig

Candidate Journey

Recruiting und Talent Relationship Management im Social Web

Dr. Bernhard Winkler, geschäftsführender Gesellschafter der TRESCON, freut sich über das rege Interesse an diesem spannenden Thema.

Der Einsatz von Social Media im Recruiting sowie im Talent Relationship Management ist eine DER Innovationen der letzten Jahre. Daher war es kaum überraschend,  dass eine außerordentlich hohe Anzahl an TeilnehmerInnen an der TRESCON Personal Intensiv-Veranstaltung im Mai 2014 zu diesem  zukunftsträchtigem Thema teilgenommen hat.

Christina Ausserwöger von TRESCON und Barbara Braehmer von Intercessio Bonn zeigten Trends und Entwicklungen im Social Media Recruiting sowie Talent Relationship Management auf und gaben praktische und umsetzbare Tipps für den Einsatz im Unternehmensalltag.

Die Entwicklung von neuen Informations- und Kommunikationstechniken, die demographische Entwicklung und der War for Talents hat die Welt des Recruitings radikal verändert. Mittlerweile gehört der Einsatz von Social-Media-Applikationen zur Gewinnung und Bindung von qualifizierten KandidatInnen in gewisser Weise schon zum unternehmerischen Alltag.

Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht dies:

Quelle: Institute für Competitive Recruiting, Wolfgang Brickwedde

Um die begehrten Talente zu erreichen und für das Unternehmen zu gewinnen, müssen die traditionellen Recruiting-Maßnahmen wie Schaltung von Stellenanzeigen von aktiver Kandidatenansprache und –bindung flankiert werden.

Das bedeutet beispielsweise, noch aktiver auf die möglichen KandidatInnen zuzugehen und mit ihnen dort ins Gespräch zu kommen, wo sie sich bewegen – online und in den sozialen Netzwerken.

Die Social Media Recruiting Studie 2014 von www.socialmedia-recruiting.com (in Kooperation mit www.monster.at und www.karriere.at; Befragung von 144 österr. Unternehmen) macht deutlich, dass Social Media in Österreich vorwiegend für Employer Branding und Personalmarketing eingesetzt werden. Die proaktive KandidatInnensuche und –ansprache („Active Sourcing“) wird nur von rund einem Drittel der Befragten genutzt.

Möglichkeiten für den Online-Recruitingprozess

Neben der Unternehmens-Website mit Karriereportal und dem Schalten von Inseraten auf Online-Jobportalen gewinnt das „Active Sourcing“ im Web 2.0 und Social Media immer mehr an Bedeutung.

Angesichts von hunderten von Plattformen und Kanälen ist es daher wichtig zu wissen, auf welcher Plattform die gesuchte Zielgruppe aktiv ist. Zur Veranschaulichung wurden die wichtigsten Plattformen kurz vorgestellt und deren Bedeutung fürs Recruiting aufgezeigt (User-Zahlen und –struktur, welche Plattform für welche Zielgruppe usw.).

Besonders interessiert waren die TeilnehmerInnen bei den Anwendungsbeispielen im Active Sourcing. Live-Recherchen auf XING sowie das Verwenden von Suchstrings zum Eruieren von KandidatInnen(-Unterlagen) machten deutlich, welche Möglichkeiten sich durch die Neuen Medien ergeben. Jedoch gilt auch hier: mit „ein wenig googeln“ ist es nicht getan – nur das Wissen um die technischen Möglichkeiten in Kombination mit Konsequenz und Hartnäckigkeit  führen zum gewünschten Erfolg!

Beziehungsmanagement „im Netz“

Das Thema Beziehungsmanagement bzw. Talent Relationship Management mit Social Media wurde von Frau Barbara Braehmer, Gründerin und Geschäftsführerin von Intercessio, einem der führenden Unternehmensberatung für Social Recruiting und Talent Sourcing in Deutschland prägnant auf den Punkt gebracht.

Talent Relationship Management kann nur funktionieren, wenn Unternehmen ihre Talente (das sind KandidatInnen, die für dieses Unternehmen von hohem Interesse sind) finden, binden und dann entweder rekrutieren oder in einem Talentpool als Talent oder EmpfehlerIn betreuen. Diese Talente engagieren und bringen sich ein, geben Feedback und bleiben in Kontakt mit dem Unternehmen (bspw. über Foren, Gruppen, Blogs, Communities usw.). Das bedeutet wiederum, dass in der Betreuung und Kommunikation auf Authentizität, Emotionen, Interaktion und Kontinuität geachtet werden muss.

Der von Frau Braehmer geäußerte Satz „Laden Sie Ihre Talente ein, zu bleiben… und Freunde mitzubringen“ brachte die Situation treffend auf den Punkt.

Marathons statt Sprints

Die herausfordernden, spannenden Themenstellungen und die praxisorientierte Aufbereitung sorgten für höchste Aufmerksamkeit und Interesse beim Publikum.  Die verschiedenen Erfahrungen der TeilnehmerInnen führten zu einem regen gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch, der in der Pause und im Anschluss an die Veranstaltung seinen Ausklang fanden.

Fazit des Abends war, dass Recruiting und Talent Relationship Management nur dann erfolgreich betrieben werden kann, wenn Ziele und Strategie festgelegt werden. Diese Aktivitäten können nicht nebenbei laufen, sondern müssen konsequent und ausdauernd bearbeitet werden.

Bedenken Sie:

Social Media ist NICHT kostenlos, es muss Zeit und damit auch Geld investiert werden, um Resultate zu erzielen – Social Media Recruiting und Talent Relationship Management sind Marathons und keine Sprints!

Bildquellen
TRESCON

Geballte Social Media Kompetenz: Christina Ausserwöger (li. )und Barbara Braehmer (re.)

Eine hochkarätige und interessierte Teilnehmerschar.

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