Die perfekte (Online-)Stellenanzeige

Candidate Journey

Worauf kommt es bei der Gestaltung an?

Stellenanzeige Beispiel 1

Die größte Aufmerksamkeit erregt ein großes Bild, das sich idealerweise im oberen Bereich der Anzeige befindet (und in einem klar zu erkennbaren Kontext zum Unternehmen sowie Position steht!) Ebenso sollte das Logo im linken oberen Bereich platziert werden

Die perfekte (Online-)Stellenanzeige - darauf kommt es bei der Gestaltung an!

Das am häufigsten genutzte Kommunikationsmittel, zur Besetzung offener Positionen, ist die Stellenanzeige. Es gibt unzählige Möglichkeiten, zur Gestaltung von Anzeigen in Print und Online. Die Palette reicht von optisch nüchtern gehaltenen Inseraten bis hin zu solchen, die Bilder, QR-Codes, unterschiedliche Schriftarten usw. einbinden.

Bei der Gestaltung einer Stellenanzeige geht es darum, das Interesse von potenziellen Bewerbern/innen zu wecken. Worauf achten nun Leser/innen einer Stellenausschreibung, welche Hinweise und Tipps gibt es für die Gestaltung?

StepStone Österreich und das Marktforschungsinstitut MindTake Research haben eine Eye-Tracking-Studie durchgeführt. Bei diesem Verfahren werden die Augen- bzw. Blickbewegungen von Testpersonen aufgezeichnet und analysiert, um daraus Rückschlüsse auf die Wahrnehmung des Lesers zu ziehen. Insgesamt 16 Stellenanzeigen-Varianten wurden den rund 430 Probanden vorgelegt und es wurde gemessen, welche Inhalte wie lange betrachtet werden, wie der Blickverlauf ist und welche Bereiche einer Anzeige die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Aufbau einer wirksamen Stellenanzeige

Entscheidend ist, dass der/die Leser/in in den ersten Sekunden die wesentlichen Informationen wie Stellentitel, Unternehmensname, Branche oder Produkte des Unternehmens in der Anzeige erfassen kann. Aufgrund dieser Informationen wird dann die Entscheidung getroffen, ob die Anzeige interessant ist und genauer gelesen wird oder eben nicht. Sind diese Informationen in der Anzeige versteckt oder lenken (unpassende) Bilder, Logos, Schriften etc. ab, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeige „überlesen“ wird.

Weitere Studienergebnisse können Sie hier nachlesen! 

Und was ist mit dem Inhalt einer Stellenanzeige?

Eines ist aber sicher: Dem Inhalt (Stichwort „Content is King“) kommt mindestens genauso viel Bedeutung zu wie der Gestaltung und trägt zu einer positiven Candidate Experience bei.

Neben unklaren Positionsbezeichnung (oder wissen Sie auf Anhieb, was ein Career Development Coordinator macht?) finden sich in Anzeigen nur spärliche Informationen über den Arbeitgeber oder welche Leistungen seitens des Unternehmens angeboten werden; dafür gibt es zig-Aufzählungspunkte, welche Anforderungen an die Bewerber/innen gestellt werden. Hier heißt es auf den Punkt zu kommen und wirkliche Schwerpunkte zu setzen, damit das Personalmarketing-Potenzial, das Stellenanzeigen bieten, optimal genutzt werden.

Stellenanzeigen und Candidate Journey

Beispiele für wirklich schlechte Anzeigen sind die Gewinner der goldenen Runkelrübe (www.goldenerunkelruebe.de); dieser Award wird für herausragend schlechte Personalmarketing-Maßnahmen vergeben und zahlreiche illustre Unternehmen finden sich unter den Preisträgern …

Die Stellenanzeige ist ein erster wichtiger Baustein und Touchpoint in der Candidate Journey – wenn Sie wissen möchte, wie die Candidate Journey Ihrer Bewerber/innen und Kandidaten/innen aussieht, welche Touchpoints durchlaufen werden und wie Sie diese optimal auf die Erwartungen und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe ausrichten, dann informieren Sie sich über unseren Candidate Journey-Workshop – alles Wissenswerte dazu finden Sie auf unserer Website www.candidate-journey.at bzw. unter http://bit.ly/1nKLCMH.

Stellenanzeige Beispiel 2

Aufzählungspunkte anstelle von Fließtext sind lesefreundlicher und erhöhen die Aufmerksamkeit

Stellenanzeige Beispiel 3

Der Jobtitel erhält die besten Werte bei einer Platzierung in der Mitte der Anzeige Bei zweispaltige Anzeigen (links Anforderungsprofil) erhält die linke Spalte mehr Aufmerksamkeit

Optimierungstipps

Die Studie liefert auch Optimierungstipps für die Ansprache verschiedener Zielgruppen mit unterschiedlicher Berufserfahrung. Sieht man sich die Branche IT & Telekommunikation an, so werden die unterschiedlichen Präferenzen bei der Stellenanzeige deutlich:

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