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Kommunalwirtschaftsforum 2018: Zukunft der Gemeinden liegt in der Digitalisierung

(c) Business Circle Management Fortbildungs GmbH

Mag. Bertram Klinger im Gespräch mit Amtsleiter Mag. Reinhard Haider (MGM Kremsmünster)(c) Business Circle Management Fortbildungs GmbH

20.03.2018

"Gemeinsam handeln für die lebenswerte Kommune: lokale Antworten für globale Herausforderungen der digitalen Zukunft". Unter diesem Motto diskutierten beim Kommunalwirtschaftsforum in Linz die politischen Entscheidungsträger mit den Führungskräften der (Kommunal-) Wirtschaft die Herausforderungen der Zukunft.

Ca. 150 Besucher/innen trafen sich am 15./16 März 2018 in der Tabakfabrik in Linz, um an spannenden Diskussionen aktiv teilzunehmen und hochkarätigen Vortragenden zuzuhören. Das Thema Digitalisierung beschäftigt Österreichs Gemeinden auf vielen Ebenen. Eines wurde jedoch auch hier deutlich sichtbar: Es gibt bereits einige Vorreiter in Österreich, welche sich aktiv mit neuen und innovativen Themen beschäftigen. Gesamt gesehen befindet man sich jedoch noch am Anfang - viel Potenzial wurde noch nicht ausgeschöpft. Viele Kommunen wissen zwar wie wichtig es ist, sich digitaler Innovationen zu öffnen, jedoch warten viele noch ab.

Auf internationaler Ebene sind es vor allem die nordischen Staaten bzw. deren Großstädte, welche Digitalisierung bereits leben. Vernetzte Gemeinden und Städte sind die Zukunft. Wie zum Beispiel bei der Wasserversorgung (Steuerung der Wasserversorgung bzw. frühzeitiges Erkennen von Wasserlecks in der Kanalisation – wie auch bereits in Linz eingesetzt), der Abfallentsorgung (Sensoren in Mülltonnen steuern den idealen Abholzeitpunkt durch die Müllabfuhr) oder der Straßenbeleuchtung (LED Beleuchtung mit integrierten Bewegungssensoren zur Energiereduktion). 

Es gibt aber auch in Österreichs Gemeinden & Städten Leuchtturmprojekte, welche hier durchaus erwähnt werden sollten

Die Stadt Linz hat bereits vor einigen Jahren die Beschwerdemanagement App „Schau auf Linz“ eingeführt. Diese wurde auch bereits von anderen Städten wie Klagenfurt oder Freistadt aufgegriffen und übernommen. 

Auch die Innviertler Gemeinde Munderfing kann als Vorzeigekommune hervorgehoben werden. In dieser innovativen Gemeinde wird in wenigen Jahren ein Glasfaseranschluss für alle Haushalte zur Verfügung stehen - und dies auf Eigeninitiative und mit modernen Finanzierungsformen. Dadurch schaffte es der verantwortliche Amtsleiter Erwin Moser dieses Projekt kostengünstiger und effizienter auf die Beine zu stellen, als durch die Umsetzung mittels großer Dienstleister. 

Auch die Marktgemeinde Kremsmünster verschließt sich der Digitalisierung ganz und gar nicht. Bereits seit 6 Monaten kann man dort mit Hilfe von Alexa (sprachgesteuerter, internetbasierter intelligenter persönlicher Assistent von Amazon) sowohl von zu Hause aus, als auch direkt am Amt alle möglichen Fragen zu Abläufen, Prozessen und dgl. per Spracheingabe erfahren. Alexa gibt jedem/jeder Bürger/in somit schnell und einfach Antworten auf Fragen wie „Wo kann ich meinen neuen Pass beantragen?“ oder „Wann gibt es die nächste Sprechstunde des Bürgermeisters?“ 

Was haben diese drei Beispiele gemeinsam? Alle diese angeführten Beispiele sind hochinnovative Einzelprojekte, welche jedoch bei weitem nicht allen Kommunen bekannt sind. Dazu fehlt es vor allem noch an passenden Kommunikations- und Informationsschienen, so dass derartige Projekte mittels Kooperationen von anderen österreichischen Gemeinden übernommen werden können und somit mehrgleisige Entwicklungen vermieden werden. Vor allem der raschere Zugang zu digitalen und innovativen Lösungen für Gemeinden könnte dadurch deutlich erleichtert werden.

Auch die Auswirkungen der DSGVO und die Vorbereitungen der Gemeinden darauf wurden intensiv diskutiert. Große Städte haben sich bereits mit diesem Thema intensiv beschäftigt, viele Gemeinden haben bei diesem Thema noch zugewartet, denn erst seit 14. März gibt es eine Checkliste für die Integration der DSGVO-Verordnung für Gemeinden. Der Gemeindebund hat gemeinsam mit der Gemdat und einigen Pilotgemeinden diesen 4-stufigen Leitfaden zur erfolgreichen Einbindung publiziert und stellt diesen Österreichs Gemeinden kostenlos zur Verfügung. Lösungen für die Verwaltung von Personaldaten gibt es derzeit noch nicht. KOMMUNOS ist hierbei eine einfach zu integrierende Software für Ausschreibungen, das Bewerbermanagement und Unterstützung bei Personalentscheidungen. Diese digitale Software hat bereits die rechtlichen Rahmenbedingungen der DSGVO integriert und unterstützt zukünftig Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände aktiv bei diesem Thema! 

Abschließend noch ein passendes Schlusswort von Herbert Walzhofer (Vorstand der Sparkasse OÖ) im Hinblick auf die DSGVO-Verordnung „Verstöße sind keine Kavaliersdelikte“. Deshalb wünschen wir gutes Gelingen bzw. kontaktieren Sie uns bei Fragen zu Ihren Bewerbungsprozessen in diesem Zusammenhang! 

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