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Karriere-Website – (k)ein direkter Weg zum Job?

Responsive Design der Karrierewebsite gewinnt weiter an Bedeutung.

13.11.2017

In Zeiten steigender Arbeitskräftenachfrage müssen Unternehmen selbst die Zügel in die Hand nehmen und mit effektiven Personalmarketing-Aktivitäten dafür sorgen, dass ihre Stellenanzeigen ihre Zielgruppen erreichen und dass sie von diesen auch wahrgenommen werden. Dass die unternehmenseigene Karriere-Website der Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Aktivitäten darstellt, ist erstaunlicherweise bei zahlreichen Unternehmen immer noch zu wenig bekannt.

Die Digitalagentur wollmilchsau aus Deutschland – bekannt für Personalmarketing und Employer Branding -  analysierte bereits zum fünften Mal in Folge die Karrierepages der 160 DAX-notieren Unternehmen. Stand bei den vorangegangenen Studien das Thema Mobiloptimierung im Vordergrund, so wurden bei der diesjährigen Studie folgende zusätzliche karriererelevante Bereiche genauer betrachtet und auf erfolgskritische Faktoren untersucht:

  • Sichtbarkeit des Karrierebereichs auf der Unternehmensseite
  • Geräteübergreifender Bewerbungsprozess
  • Länge des Bewerbungsformulars
  • Auslesbarkeit und Messbarkeit der Stellenanzeigen
  • Implementierung von Web-Analytics auf der Karriereseite

Das sind die Kernergebnisse im Detail:

Erreichbarkeit des Karrierebereichs

Bei etwa 90 % der untersuchten Unternehmen ist dieser Bereich mit nur einem Klick über die Startseite erreichbar. Damit scheint mittlerweile angekommen zu sein, dass jeder Besucher einer Website ein potenzieller Bewerber ist! Entscheidend ist, dass die Karriereseite aus dem Hauptmenü aufgerufen werden kann und sich die Links nicht  in der Meta-Navigation (neben Kontakt, Impressum und dgl.) oder im Footer verstecken. Mehr Tipps für eine perfekte Karriere-Page haben wir hier für Sie.

Mobiloptimierung Karriere-Seite und Jobbörse

Waren 2016 nur magere 61 % der untersuchten Karriere-Seiten mobiloptimiert, so sind es 2017 immerhin 80 %. Trotzdem ein bedenklicher Wert, wenn man bedenkt, dass es sich um börsennotierte Unternehmen handelt und zudem Google seit 2013 (!!!) Websites „abstraft“ (sprich schlechter rankt), die über keine mobiloptimierte Website verfügen… also noch immer Luft nach oben.

Weitere Facts:

  • Ca. 78 % stellen eine für mobile Endgeräte optimierte Jobbörse zur Verfügung.
  • Bei 71 % der Unternehmen sind die Stellenanzeigen ebenfalls mobiloptimiert.
  • Lediglich 44 % bieten eine mobile (Vor-)Bewerbung an.

Um eine positive Candidate Journey zu gewährleisten, muss jedoch der gesamte Prozess von der Orientierungsphase bis hin zur Bewerbung sowohl auf mobilen Endgeräten als auch stationären Geräten zugänglich sein. Fehlende Mobiloptimierung erhöht die Absprungrate der Kandidaten und die Bewerbungen bleiben aus.

 

Quelle: Online Recruiting Studie 2017, wollmilchsau

Bewerbungsprozess

  • Rund 66 % der Unternehmen verlangen von ihren Kandidaten eine Registrierung vor Beginn des eigentlichen Bewerbungsprozesses. Zum einen verständlich, da diese Unternehmen überdurchschnittlich viele offenen Stellen zu besetzen haben und daher ein Bewerber-Account oftmals unumgänglich ist. Andererseits ist diese Registrierung gerade für mobile Bewerber kompliziert und umständlich und behindert daher insgesamt eine Bewerbung
  • Im Durchschnitt finden sich in den Bewerbungsformularen der DAX-Unternehmen 10 Pflichtfelder – somit ziemlich viele. Im ersten Schritt der Bewerbung geht es vor allem darum, die wirklich unverzichtbaren Daten abzufragen. Je einfacher, desto bequemer für die Bewerber. In einem zweiten Schritt können dann noch ergänzende Informationen erhoben werden.
  • Die One-Click-Bewerbungsmöglichkeit via XING oder LinkedIn-Profil wird von den Unternehmen noch immer vernachlässigt. Bei jedem siebten Unternehmen kann man sich über XING bewerben, über LinkedIn bei jedem fünften.

Nutzer-Analytics – Datenschätze heben und verwerten

81 % der untersuchten Unternehmen haben ein Analytics-Programm zur Erfassung von Nutzerdaten implementiert. Ob diese tatsächlich ausgewertet werden, um daraus Handlungsempfehlungen und Verbesserungen abzuleiten, ist fraglich. Zudem muss bei externen Bewerbermanagementsystemen ganz genau überprüft werden, ob diese eine Nutzerdaten-Analyse überhaupt zulassen. Wenn nicht, ist eine effektive Optimierung des Recruiting-Prozesses unmöglich, weil schlichtweg Daten fehlen.

Die komplette Wollmilchsau Online Recruiting Studie 2017 kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. 

 

Wie steht es um Ihre Karriere-Website?

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Wir bieten Ihnen einen solchen Service - wir setzen uns die "Bewerberbrille" auf und evaluieren Ihre Karriere-Website, Online-Stellenanzeigen, Social Media-Präsenzen und vieles mehr. Die Erhebung des "Status quo" ist eine ausgezeichnete Basis, um in weiterer Folge die Candidate Journey Ihrer Bewerber und Kandidaten zu optimieren.

 

 

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