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Digitale Mitarbeiter – was erwartet Unternehmen?

Digital Leadership bzw. digitale Mitarbeiter müssen künftig flexibler werden und finden in den Stellenangeboten nicht mehr die fix definierten Anforderungen sondern müssen ständig ihre Kompetenz erweitern.

19.12.2017

Digitale Kompetenzen und fortlaufender Change stellen Unternehmen vor immer komplexere Herausforderungen. Für die Bewältigung dieser Themen sind Mitarbeiter gefragt, die entsprechendes Know-how mitbringen.

Früher gab es klare Stellenprofile mit definierten Aufgaben für alle Mitarbeiter/innen. Jede/r wusste über die eigenen Tätigkeiten Bescheid und konnte sich darauf einstellen. Heute schaut das anders aus.  Mitarbeiter müssen Flexibilität und Empowerment mitbringen, um sich neuen Strukturen anpassen und in agilen Teams digitale Prozesse entwickeln zu können. Kreative Outputs und Innovationen werden Teil der Unternehmenskultur.

Digital Leadership

Um die digitale Transformation erfolgreich zu bestehen, ist die Unternehmenskultur entscheidend. Wie gehen Mitarbeiter mit Veränderungen um, und wie viel pushen sie diese sogar selbst? Permanenter Change braucht das Vertrauen der Belegschaft in die Führungsriege, denn der Status quo muss laufend hinterfragt werden, um daraus Innovationen zu entwickeln. 

Digital Leadership bedeutet Transparenz, Mitsprache, Teamgeist, Vertrauen und Flexibilität auf allen Ebenen. Die wertschätzende Zusammenarbeit von Führungskräften und Mitarbeitern macht es möglich, in Teams oder Abteilungen mit vier Generationen erfolgreich zu arbeiten. 

Die Aufgaben der Führung haben sich de facto verändert. Heute werden Mentoren und Visionäre gesucht, die den Mitarbeitern neben Sinnhaftigkeit und Orientierung auch  Sicherheit in einem unsicheren Umfeld sowie Entscheidungsfähigkeit bei nicht vollständiger Informationslage vermitteln. 

Hier wird den digitalen Eliten schon mal Verhaltensvarianz und ausgeprägte Kommunikationskompetenz abverlangt. Jede Person und Situation beansprucht unterschiedliche Facetten. So dürfen in unserem digitalen Arbeitsumfeld agile Teams zeit- und ortsunabhängig geführt und zu Innovationen motiviert werden. Durch die digitalen Strukturen haben sich zudem die Anforderungen an Kandidaten und Mitarbeiter verändert. 

Digitale Mitarbeiter

Die Digitalisierung ist Chance und Risiko zugleich. Skepsis und Ängste gehören genauso zu den Gefühlen der Mitarbeiter wie Neugierde und Vorfreude. Die Augen verschließen hilft jedoch trotz aller Vorsicht nicht; Studien zufolge werden sich bereits 2020 etwa 35% aller Beschäftigten in Industrieländern auf einschneidende und veränderte Anforderungen einstellen müssen. 

Somit ist nun höchste Zeit, sich mit entsprechenden Ausbildungen zu rüsten. Ein hohes Ausbildungsniveau unterstützt beim Anpassungsprozess und unternehmensinterne Weiterbildungen werden unumgänglich. 

Aber auch Weiterbildung muss neu definiert werden. Lernen muss künftig noch mehr denn je dazu beitragen, Personen zu begeistern, um Prozesse aus intrinsischer Motivation neu erfinden zu wollen. Lebenslanges Lernen soll als generationsübergreifende Chance erachtet werden. So müssen im Unternehmen Umgebungen und Gelegenheiten geschaffen werden, in denen Mitarbeiter voneinander lernen können. Wissensvermittlung von Schreibtisch zu Schreibtisch oder bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee haben eine wesentliche Bedeutung für die informelle Lernumgebung. 

Für die Mitarbeiter und potenzielle neue Kandidaten/Mitarbeiter  muss eine Umgebung und Infrastruktur geschaffen werden, in der Lernen und innovatives Denken gefördert wird. Gerade zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht diese Freiheiten.

Work-Life Balance mittels flexiblen Arbeitszeiten ist zwar schon in vielen Unternehmen ein beliebter Benefit, jedoch deckt auch das nicht die künftigen Entwicklungen ab. Berufs- und Privatleben sind/werden eines. Denn der digitale Mitarbeiter von morgen hat nie wirklich Feierabend. Versteht man dieses Prinzip jedoch richtig, entsteht dadurch eine riesige Bereicherung für Mitarbeiter und Unternehmen. Denn objektiv betrachtet gibt es keine Trennung zwischen Beruf- und Privatleben. Wir alle haben ein Leben, das genutzt werden muss. 

Digitale Mitarbeiter sind ein wesentliches Erfolgskriterium für Unternehmen – es muss nur mehr umgesetzt werden. 

Digitale Unternehmen

Untersuchungen vom Beratungsunternehmen McKinsey machen es deutlich, digitale Unternehmen haben Mitarbeiter, die 13 Mal intensiver digital arbeiten als beim „old school“ Mitbewerb. Die Folgen daraus sind gravierend, denn die daraus erzielten Gewinne werden wieder in neue digitale Geschäftsmodelle investiert, wodurch der Vorsprung weiter ausgebaut wird. 

Geclustert wurde der Digitalisierungsgrad der Unternehmen nach drei zentralen Kriterien:

  • Digital Assets (Ausstattung des Unternehmens mit digitaler Technologie)
  • Digital Usage (Einsatz der digitalen Technologie in den Geschäftsprozessen) 
  • Digital Labor (Einsatz der digitalen Technologie in den Händen der Mitarbeiter)

Die untenstehende Grafik, zeigt deutlich die Ergebnisse. Branchen wie IT, Medien, Finanzen und Dienstleistungen führen das Feld an. Klassische Industrien sind im Mittelfeld zu finden, wohingegen öffentliche Verwaltungen das klare Schlusslicht abbilden. 

Quelle: hbr.org/2016/04/a-chart-that-shows-which-industries-are-the-most-digital-and-why  

Natürlich gibt es auch Beispiele aus Unternehmen, wie aus dem Gesundheitswesen, die bereits hochentwickelte Technologien in der Diagnostik einsetzen, doch der Großteil der Belegschaft verwendet noch keine digitalen Tools. 

Unser Rat an die Unternehmen ist, sich rasch digitale Talente ins Boot zu holen und alle Mitarbeiter zu digitalisieren um damit Innovationen anzuregen. 

Wir von TRESCON unterstützen unseren Kunden bei Suche nach digitalen Talenten sowie beim Change Management und der Steigerung Ihrer Unternehmensperformance.

Neugierig? Nähere Informationen anfragen!

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